Internetnutzer kritisierten Katy Perrys „feministisches“ Video: „Nach diesem Video ist ihre Karriere offiziell begraben“

Heute in der Rubrik „Ich wollte das Beste, aber es kam wie immer“ haben wir einen unerwarteten Gast – Katy Perry. Im September veröffentlicht die Sängerin ein neues Album, „143“, das offenbar dazu gedacht ist, sie wieder in den weltweiten Fokus und die Liebe der Zuhörer zurückzubringen (das vorherige Album „Smile“, das vor 4 Jahren veröffentlicht wurde, wurde von den Fans kühl aufgenommen). Nachdem sie für die Veröffentlichung extrem abgenommen hatte, beschloss Katie, sofort mit den Trümpfen zu spielen und zeigte ein Video zum feministischen Song „Woman’s World“.

Alles scheint im Text schön zu sein: „It’s a woman’s world, and you’re lucky to live in it“, „The Divine Feminine“, „She was born to shine“ usw. Aber das Video warf viele Fragen auf: Darin stellen Katie und ihre Freundinnen, großzügig mit Öl eingeschmiert, eine Bauarbeitertruppe dar – im Sinne von „Frauen können auch Männerberufe ausüben“. Gleichzeitig glänzen sie mit nackten Körpern, Vibratoren, Nahrungsergänzungsmitteln, Strasssteinen und anderen Freuden eines „Mädchenlebens“.

Das Ergebnis ist enttäuschend: Kritiker zerrissen „Woman’s World“ in Stücke. So nannte die angesehene Publikation The Guardian den Song „einen veralteten Versuch, eine feministische Hymne darüber zu schreiben, wie Frauen alles haben können“ und gab dem Song 1 von 5 Punkten. Auch Internetnutzer standen dem neuen Werk negativ gegenüber.

„Das passiert, wenn man einem Mann den Auftrag gibt, ein feministisches Video zu machen“, „Ehrlich gesagt, es wirkt mehr wie eine Parodie“, „Sie hat einfach alle möglichen weiblichen Stereotypen in einem Video gesammelt und es ‚Woman’s World‘ genannt. Ein absoluter Misserfolg“, „Stellen Sie sich vor, ihre Tochter sieht dieses Video und denkt, dass das Feminismus ist“, „So stellen sich 12-jährige Jungs Feminismus vor“, „Diese Übersexualisierung von Frauen ist schon so langweilig“, „Nach diesem Video ist Katys Karriere offiziell begraben“, empören sich die Kommentatoren.

Aber die Probleme hörten hier nicht auf: Viele Nutzer waren empört, dass der Produzent Dr. Luke an der Aufnahme dieses und anderer Songs des neuen Albums beteiligt war. Vor einigen Jahren wurde er von der Sängerin Kesha der Vergewaltigung beschuldigt, was von anderen Stars unterstützt wurde. Im Allgemeinen riecht es hier nicht nach Feminismus.