Unfähig, seiner Verführung zu widerstehen, bezeichneten ihn die Frauen, deren Herzen er brach, als den leibhaftigen Teufel. Ian McShane wurde 2005 vom amerikanischen Magazin „People“ zum „sexiesten TV-Bösewicht“ gekürt. Sein Werdegang lässt darauf schließen, dass er sich in der Rolle des Bösewichts und Schurken am wohlsten fühlt.
Obwohl McShane 1962 im Alter von 20 Jahren sein Filmdebüt gab und im Laufe der Jahre in seiner Heimat Großbritannien bekannt wurde, wurde Hollywood erst viel später auf ihn aufmerksam. Ian widmete dem Theater viel Zeit und Energie, trat am gesamten Broadway auf und gewann mehrere renommierte Theaterpreise.

Er war auch als echter Herzensbrecher bekannt. Mit 23 Jahren heiratete er zum ersten Mal die Schauspielerin Suzanne Farmer, die er am Set von „The Wild and the Willing“ kennengelernt hatte. Die Ehe des Paares war jedoch nur von kurzer Dauer, da sie sich nach nur drei Jahren scheiden ließen.
Ein paar Jahre später heiratete er Ruth Post, und die beiden bekamen einen Sohn namens Morgan und eine Tochter namens Kate. Trotzdem beschlossen sie nach sechs Ehejahren, Schluss zu machen.

Gerüchten zufolge war Ians intensive Beziehung mit der verführerischen Sylvia Kristel – Star in Sexfilmen und bekannt als „Emmanuelle“ – der Grund für ihre Trennung.
Ihre tragische Begegnung ereignete sich am Set von „Der fünfte Musketier“, als ihre Romanze einem Vulkan glich und sie beide von Liebe überwältigt wurden. Sylvia erinnerte sich mit Nostalgie an ihre Freundschaft mit McShane. Aber Ian konnte sich nie sehr lange an eine Frau binden, und auch er trennte sich schnell von Sylvia. Er stürzte sich in ein extravagantes Leben voller Alkohol, vielen Partnern und rücksichtslosem Lebensstil. Seine Karriere begann unter dieser Lebensweise zu leiden, und Casting-Direktoren begannen, ihn zu meiden.

Die 2000er Jahre waren der Höhepunkt seiner künstlerischen Fähigkeiten als weltweite Berühmtheit. Für seine herausragende Darstellung des Barbesitzers Al Swearengen in der Fernsehserie „Deadwood“ gewann er einen Golden Globe. Darüber hinaus porträtierte er Winston im Actionfilm „John Wick“, Amphiaraus in „Hercules“, Blackbeard in „Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten“ und Mr. Wednesday in der Fernsehserie „American Gods“.
