Sind die alten Jungs noch da? Linkin Park kehrte am Tag zuvor zurück – und nicht einfach so, sondern in neuer Besetzung. Die legendären Rocker stellten einen neuen Frontmann – oder besser gesagt eine neue Frontfrau – vor. Nach dem Selbstmord von Chester Bennington im Jahr 2017 stellte die Band ihre Aktivitäten praktisch ein und veröffentlichte nur Neuauflagen alter Hits zu Ehren bedeutender Daten und Jubiläen. Und jetzt, sieben Jahre nach der Tragödie, sind beliebte Lieder wieder auf der Bühne zu hören – diesmal gesungen von der 38-jährigen Emily Armstrong, Sängerin der kalifornischen Rockband Dead Sara.
Beim Online-Konzert sang Emily Klassiker der Band wie „In the End“ und „Numb“, das Lied „Lost“, das nach Benningtons Tod veröffentlicht wurde, sowie eine neue Komposition namens „The Emptiness Machine“ – die erste Single aus dem kommenden Album „From Zero“. Die Reaktion der User auf das Comeback der Legenden war stürmisch, aber im Großen und Ganzen leider negativ.
„Die Band ist mit Chester gestorben“, „Bitte nicht“, „Meiner Meinung nach hätten sie einfach eine neue Band gründen sollen. Als Linkin Park-Fan gefällt mir das nicht. Das ist nicht dasselbe“, „Lasst uns einfach Chesters Einzigartigkeit anerkennen und weitermachen“, „Das ist alles großartig, aber sie sollte seine Lieder nicht singen“, diskutieren die Fans der Band.
Unter den Kommentatoren gab es einige echte Hater. „Was für ein totes Katzenquietschen“, „Ich liebe Linkin Park. Aber das ist einfach nur schlecht. Erinnert mich an Milhouse aus „Die Simpsons“ – einfach ein ekliges Knirschen. Das musste mal jemand sagen“, „Klingt wie eine Fünfzehnjährige, die zu viele Zigaretten geraucht hat“, – sagen sie über Emilys Gesang.
Es schien, als hätte die Sängerin keine Chance, ihre Fans für sich zu gewinnen, doch plötzlich wurde sie von schwerem Geschütz verteidigt. Rita Dakota versicherte in ihren Geschichten, dass Chester „vor Glück für seine Jungs auf einer Wolke tanzt“ und forderte die Fans auf, „etwas Fröhliches und Ermutigendes für das Mädchen zu schreiben“. Nun, Schachmatt, Atheistenhasser!