Unsere Großmutter hat eine gewöhnliche Wohnung, ihre Fläche beträgt 45 Quadratmeter. Die Wohnung befindet sich in einem fünfstöckigen Plattenhaus. Früher lebte hier die Großmutter beim Großvater, doch er starb und sie blieb allein zurück.
Unsere Großmutter ist eine sehr lebhafte und energiegeladene Frau. Sie treibt Sport, gibt ihren Freunden Spritzen, geht einkaufen. Im Sommer wohnt Oma in unserer Datscha. Auch dort sitzt sie nicht untätig herum, sondern hilft im Garten mit. Sie werden überrascht sein, aber im Januar nächsten Jahres wird sie 80 Jahre alt. Und in diesem fortgeschrittenen Alter bleibt sie eine unerschöpfliche Energiequelle.
Vor etwa zehn Jahren haben wir in diesem Raum einige Schönheitsreparaturen durchgeführt. Unser Großvater wollte keine Generalüberholung durchführen. Vor etwa 5 Jahren haben wir die Küche, das Bad und die Toilette komplett renoviert.

Jetzt haben wir Oma endlich davon überzeugt, in Opas Zimmer ein paar Renovierungsarbeiten durchzuführen. Wir haben sie überzeugt, den Kühler auszutauschen. Wir wollten auch abgehängte Decken und Linoleum auf dem Boden verlegen, aber Oma war damit nicht einverstanden.
Hier ist ein Foto des Zimmers. So sah es vor der Renovierung aus.

Hier haben wir bereits damit begonnen, den Belag von Wänden und Decke zu entfernen. Wir haben etwa drei Tage lang Tapetenschichten entfernt. Die Sache ist, als wir das letzte Mal „Kosmetik“ gemacht haben, hat Opa uns nicht erlaubt, die alte Tapete abzureißen.

Als wir es endlich entfernt hatten, haben wir die Wände grundiert und den Bauschutt beseitigt.

Anschließend haben wir die Wandflächen mit Gipsputz versehen. Mein Mann hat die Position der Schalter geändert.

Dann haben wir die Wände und die Decke gespachtelt. Für die Wände verwendeten wir Gipsspachtel und für die Decke eine Endbearbeitung und eine Polymerbasis. Auf die Decke wurden drei Schichten aufgetragen.

Im Zuge der Renovierung haben wir den Heizkörper ausgetauscht. Lediglich die Nachbarn aus dem Obergeschoss ließen uns nicht in die Wohnung.

Auf diesem Foto haben wir die Oberflächen fast vollständig geschliffen.

Anschließend haben wir Deckensockel beklebt und zusammen mit der Deckenfläche gestrichen. Dann begann der Hauptprozess – das Tapezieren. Wir haben uns für Vinyltapeten auf Vliesbasis entschieden. Eine der Wände war mit einem Muster verziert, alle anderen waren mit Tapeten in einem Farbton beklebt.

Unsere Oma ist eine Frau mit Charakter und eigener Meinung. Sie verbot, die Schränke zu wechseln. Sie glaubt, dass diese Möbel eine Erinnerung an Opa sind. Darüber hinaus wurde der Teppich speziell für die Schränke zugeschnitten. Aber sie stimmte einem neuen Sofa zu, wir haben es in einem Online-Shop bestellt und warten auf die Lieferung.

Hier ist das Endergebnis. Nichts Besonderes, aber Oma ist sehr glücklich.