Die über zwei Jahre andauernden juristischen Auseinandersetzungen zwischen Angelina Jolie und dem FBI haben unerwartet ein Ende gefunden. Laut Page Six hat die Schauspielerin ihre Klage gegen das FBI zurückgezogen, das ihr Familiendrama seit 2016 untersucht hatte.
Um es noch einmal zusammenzufassen: Vor acht Jahren leitete das FBI nach einem anonymen Anruf wegen einer möglichen körperlichen Auseinandersetzung zwischen Brad Pitt, Angelina Jolie und ihren Kindern an Bord eines Privatflugzeugs eine Untersuchung ein. Der Fall wurde jedoch schnell eingestellt, ohne dass Anklage gegen den Schauspieler erhoben wurde, und bald darauf reichte Jolie die Scheidung ein. Sechs Jahre später beschloss sie, diesen Vorfall vor Gericht noch einmal aufzurollen.

Im April 2022 reichte die Schauspielerin unter dem Pseudonym „Jane Doe“ Klage ein und berief sich dabei auf den Freedom of Information Act. Sie wollte Informationen über die Ermittlungen zu dem Vorfall häuslicher Gewalt, in den sie und ihre minderjährigen Kinder als Opfer und Zeugen verwickelt waren. Einer Quelle von Page Six zufolge war diese Klage Teil von Jolies Strategie, kompromittierende Informationen über Pitt zu erhalten, die sie in ihrem Sorgerechtsstreit um ihre sechs Kinder verwenden könnte – eine Angelegenheit, die die ehemaligen Ehepartner noch immer nicht geklärt haben.

Im Jahr 2022 verklagte die Schauspielerin das FBI, nachdem es sich geweigert hatte, Anklage gegen Pitt zu erheben. Darüber hinaus leitete das Büro nicht einmal Ermittlungen ein. Agenten überprüften Videoaufnahmen aus dem Flugzeug und kamen zu dem Schluss, dass es keine körperliche Gewalt gab.