Im anhaltenden Rechtsstreit zwischen Brad Pitt und Angelina Jolie sind neue Details zum Verkauf von Château Miraval aufgetaucht, den Brad für rechtswidrig hält. Einer Quelle zufolge hat Pitt neue Dokumente im Zusammenhang mit dem umstrittenen Verkauf eingereicht, in denen er Jolie offenkundige Täuschung vorwirft. In diesen Dokumenten enthüllt Brad, der mittlerweile eine feste Beziehung mit Ines de Ramon führt, auch, wie und für welchen Betrag Jolie ihren Anteil am Anwesen verkauft hat.

Pitt behauptet, er und Jolie, die zuvor Miteigentümerin des Schlosses war, hätten Anfang 2021 Gespräche darüber aufgenommen, dass Jolie ihren Anteil auf ihre Initiative hin an ihn verkaufen sollte. Laut dem Schauspieler gab es eine klare Vereinbarung: Sollte Jolie ihren Anteil des Anwesens jemals verkaufen wollen, müsse sie ihn ihm zuerst anbieten. Er hatte das Vorkaufsrecht. Pitt machte ihr sogar ein großzügiges Angebot von 54,4 Millionen Dollar.

Doch kurz nach Beginn der Verhandlungen verlor Jolie plötzlich das Interesse. Pitt erfuhr später, dass sie bereits Gespräche mit einem Dritten aufgenommen hatte – dem Oligarchen Juri Schefler, dem Eigentümer der Stoli Group. Während Brads Team an neuen Angeboten arbeitete, um Jolie zu überzeugen, verkaufte sie heimlich ihren Anteil an Schefler.
Wie Pitt herausfand, bestand Jolie außerdem darauf, dass Shefler eine Vereinbarung zur Geheimhaltung der Transaktion unterzeichnete. Den neu veröffentlichten Dokumenten zufolge erhielt Jolie 64 Millionen Dollar für den Verkauf. Brad erfuhr erst im September 2021 von der Transaktion, und Jolie unterließ es, ihn persönlich über den Eigentümerwechsel der Hälfte des Schlosses und des Weinguts zu informieren. Er erfuhr erst durch weitere Rechtsdokumente im Zusammenhang mit dem laufenden Rechtsstreit. Brad ist überzeugt, dass die Verstöße in diesem Fall ihm Anlass geben, den Deal für illegal erklären und möglicherweise rückgängig machen zu lassen.