Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2025 in Basel, das online verfolgt werden konnte, wird nicht nur wegen der Musik in Erinnerung bleiben. An diesem Abend verwandelte sich die Bühne in einen regelrechten Stripper-Laufsteg, auf dem einige Künstlerinnen das Publikum nicht mit ihrer Stimme, sondern mit ihrem Körper in ihren Bann zogen. Sie taten dies mit so viel Leidenschaft, dass der Gesang kaum bis zum Finale reichte – alle schauten zu. Die Finalisten des Eurovision Song Contest 2025 stehen übrigens bereits fest.

Von der ersten Sekunde an heizte Australiens Vertreter Go-Jo die Stimmung an, als er das Halbfinale mit dem Song „Milkshake Man“ eröffnete. Sein Auftritt erinnerte an ein Musikvideo im Stil der 80er Jahre: Er tanzte um einen riesigen Mixer und endete damit, dass der Sänger sein Hemd auszog und nur noch Shorts trug.
Er präsentierte einen perfekt geformten Körper. Vor der Kulisse strahlender Tänzerinnen und pinkfarbener Cocktails wirkte es eher wie eine kommerzielle Ästhetik als wie ein Wettbewerbsauftritt. Doch die Fans waren begeistert.
Die wahre Sensation kam jedoch, als Parg aus Armenien die Bühne betrat – er schaffte es bis ins große Finale. Sein Song „SURVIVOR“ wurde von Rock, Feuer und … Schlamm begleitet. Der Künstler erschien oben ohne, nur mit einer Latexhose bekleidet, und bedeckte seinen Oberkörper mit schwarzer Farbe, die wie Fett aussah.

Der Armenier lieferte eine energiegeladene Soloshow ohne Tänzer, aber mit vielen Sprüngen und intensiven Bewegungen. Die Zuschauer verglichen ihn mit einem Hardrock-Gott am Rande der Ekstase und eines Boxenstopps.
Nach diesen beiden Auftritten kursierten in den sozialen Medien Witze darüber, dass niemand mehr dem Gesang zuhörte – alle schauten nur zu.