Ich dachte, es wären Tennisbälle – aber was ich im Wald fand, machte mich sprachlos

Seit einigen Jahren wandere ich regelmäßig auf den Wanderwegen in der Nähe meines Hauses – mindestens zweimal pro Woche. In dieser Zeit habe ich schon so manches Seltsame und Ungewöhnliche gesehen.

Doch nichts hätte mich auf das vorbereiten können, was mir eines Morgens bei meinem üblichen Spaziergang begegnete. Ich schlenderte gemächlich zwischen den Bäumen umher, als mein Blick auf einen seltsamen Haufen fiel, der vor mir auf dem Boden lag.

Auf den ersten Blick sah es aus, als hätte jemand Hunderte von Tennisbällen im Wald entsorgt – leuchtend gelbe Flecken, die sich deutlich von den braunen Blättern und dem grünen Unterholz abhoben.

Neugierig ging ich näher heran und dachte, es könnte Müll von Wanderern oder Kindern sein. Doch was ich sah, ließ mein Herz höher schlagen. Das waren keine Bälle. Es waren Lebewesen.

Direkt vor mir lagen Dutzende winziger Küken. Neugeborene – nass, zitternd, kaum aus ihren Schalen geschlüpft.

Manche klebten noch aneinander, andere versuchten bereits, auf ihren schwachen Beinen zu stehen. Sie saßen eng aneinandergedrängt und zwitscherten kläglich.

Es war schmerzlich klar: Jemand hatte diese Küken hier ausgesetzt und sie sterben lassen.

Ich rief sofort die Polizei. Während ich wartete, kontaktierte ich auch das örtliche Tierheim und erklärte, was ich gefunden hatte. Innerhalb einer halben Stunde waren Rettungskräfte vor Ort.

Sie waren genauso schockiert wie ich. Jemand hatte diese hilflosen Kreaturen absichtlich an einem abgelegenen Ort ausgesetzt, in der Hoffnung, dass niemand sie entdecken würde.

Zum Glück konnten die meisten Küken gerettet werden. Was mit der Person passiert ist, die das getan hat, weiß ich immer noch nicht.