Die Schauspielerin sprach offen über die herzzerreißendste Episode ihres Berufslebens – und überraschenderweise hatte es nichts mit einer Rolle oder Kritik an ihrer Leistung zu tun. Heute gab Sarah Jessica Parker bekannt, dass sie die harten Kommentare über ihr Aussehen tief getroffen und nachhaltig emotional berührt haben.
„Am schlimmsten war es, wenn Leute über mein Aussehen sprachen. Das waren Dinge, die ich nicht ändern konnte – und nie auch nur in Erwägung zog. Selbst wenn ich etwas hörte und dachte: ‚Moment mal, hat das wirklich jemand gesagt?‘, hatte ich trotzdem keine Lust, etwas zu ändern“, erzählte Parker.

Der „Sex and the City“ -Star erinnerte sich an einen besonders schmerzhaften Vorfall, bei dem sie ihre Tränen nicht zurückhalten konnte. An diesem Tag erfuhr sie, dass ein Hochglanzmagazin einen gemeinen Kommentar über ihr Aussehen veröffentlicht hatte – nicht nur eine abfällige Bemerkung, sondern ein demütigender persönlicher Angriff.
„Es fühlte sich an wie ein Schlag in meine empfindlichste Stelle. Ich erinnere mich, dass ich dachte: ‚Warum geht das überhaupt irgendjemanden etwas an? Und warum sagst du das mit so einer Freude?‘“, sagte sie. Parker rief sofort zwei ihrer engen Freundinnen an und gab zu, am Telefon geweint zu haben.

„Es war das einzige Mal, dass ich wirklich in Tränen ausgebrochen bin. Ich glaube, es lag an der Vorgeschichte – eine ganze Staffel voller ständiger Sticheleien. Es fühlte sich absichtlich an, als wollten sie mir wirklich wehtun“, erklärte die Schauspielerin. Sie gab auch zu, dass ihre Unfähigkeit, sich zu verteidigen, alles noch schlimmer machte.

„Es fühlte sich nie wie ein richtiges Gespräch an. Man kann nicht einfach mit jemandem in einem Raum sein und er sagt: ‚Du bist eigentlich unattraktiv‘ und antwortet dann: ‚Das ist schwer zu hören. Aber warum bist du wütend und warum hast du das Bedürfnis, es zu sagen?‘“, sinnierte sie während eines Auftritts im Call Her Daddy -Podcast.
Sarah Jessica Parker spielte von 1998 bis 2004 Carrie Bradshaw, gefolgt von zwei Spielfilmen, und übernahm die Rolle später im Reboot von 2021 erneut „And Just Like That…“.

Ihre Geschichte handelt nicht nur von Schmerz – sie spiegelt auch ihre komplizierte Beziehung zur Figur Carrie Bradshaw wider, einer Rolle, die sie jahrzehntelang verkörperte. Hinter dem Ruhm und der ikonischen Garderobe (die Parker in ihren Vertrag schreiben ließ und mit nach Hause nahm) verbargen sich tiefgreifende persönliche Konflikte.
Sie bezeichnete Mr. Bigs Todesszene in „And Just Like That“ als einen der schwierigsten Momente ihrer Karriere. Und die Abwesenheit von Co-Star Kim Cattrall – die viermal eine Rückkehr in die Rolle der Samantha ablehnte – war eine weitere Erinnerung daran, dass es bei „Sex and the City“ um mehr ging als nur glamouröse Outfits und Dating-Eskapaden.