Texas trauert, nachdem verheerende Überschwemmungen 15 Countys heimgesucht und den Katastrophenfall ausgerufen haben. Mindestens 82 Menschen kamen auf tragische Weise ums Leben, darunter 28 Kinder. Unter den Opfern war auch der 74-jährige Richard „Dick“ Eastland, ein beliebter Leiter von Camp Mystic in Kerr County, der bei dem Versuch, junge Camper zu retten, heldenhaft starb.
Die Katastrophe ereignete sich am 4. Juli 2025, als heftige Sturzfluten Camp Mystic, ein traditionsreiches christliches Mädchencamp am Ufer des Guadalupe River, überfluteten. Über 700 Kinder befanden sich dort, als das Wasser stieg. Eastland, der das Camp gemeinsam mit seiner Frau Tweety besaß, wurde zusammen mit drei Mädchen, die er zu retten versucht hatte, in einem unter Wasser stehenden SUV gefunden. Er erlag später auf dem Transport ins Krankenhaus seinen Verletzungen.

Auch als die Einsatzkräfte am nächsten Tag weiter nach 27 vermissten Kindern suchten, blieb Eastland im Camp, das er über 50 Jahre lang leitete, als leuchtendes Vorbild und Beschützer in Erinnerung. Seine letzten Momente im Dienste anderer verkörperten die Werte von Glaube und Mut, die er Generationen von Campern ein Leben lang vermittelte.
Gouverneur Greg Abbott besuchte den Unfallort, sprach sein tiefempfundenes Beileid aus und versprach die volle Unterstützung des Staates. Über 1.000 Rettungskräfte wurden mobilisiert, um bei den Bergungs- und Hilfsmaßnahmen zu helfen. Während die Gemeinden den schmerzhaften Weg der Heilung antreten, ist die Erinnerung an Dick Eastlands selbstloses Opfer sowohl Quelle der Trauer als auch tiefer Inspiration.