68 Jahre lang war sie seine Stärke: Die unerzählte Liebesgeschichte hinter Alan Aldas mutigem Kampf

Fast 70 Jahre lang stand Arlene Alda ihrem Mann, dem gefeierten Schauspieler Alan Alda, still und treu zur Seite. Ihre 68-jährige Ehe ist ein leuchtendes Beispiel für dauerhafte Liebe, die auf Geduld, Lachen und unerschütterlicher Unterstützung basierte. Der heute 89-jährige Alan lebt mit Parkinson, und trotz allem ist Arlene sein Fels in der Brandung. Lange vor seiner Diagnose hatte Alan einen ungewöhnlichen Traum, in dem er ein Kissen nach Arlene schleuderte, weil er glaubte, es sei ein Sack Kartoffeln. Dieser seltsame Moment blieb ihm im Gedächtnis.

Die Bedeutung dieser Entwicklung wurde Alan später klar, als er eine Kolumne von Jane Brody in der New York Times las. Darin hieß es, das Ausleben von Träumen könne ein frühes Anzeichen von Parkinson sein. Obwohl die Ärzte zunächst keine Probleme fanden, folgte Alan seinem Instinkt und bestand auf einer Gehirnuntersuchung. Diese bestätigte die Diagnose 2015. Anstatt der Angst nachzugeben, handelte Alan – er verpflichtete sich zu einem strengen Trainingsprogramm mit Boxen, Tennis, Tai Chi und sogar Jonglieren. Seine Botschaft ist seitdem optimistisch: Bleib aktiv, gib nicht auf und stelle dich der Krankheit mit Stärke.

Parkinson ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die Bewegung, Koordination und Muskelkontrolle beeinträchtigt. Mit fortschreitender Erkrankung verstärken sich Symptome wie Zittern, verlangsamte Bewegungen und Steifheit – was bei Alans jüngsten öffentlichen Auftritten deutlich wurde. Die Krankheit beeinträchtigt auch Schlaf, Gedächtnis, Stimmung und Aufmerksamkeit. Darüber hinaus leidet Alan unter Prosopagnosie (Gesichtsblindheit), die es ihm schwer macht, selbst enge Freunde und Kollegen zu erkennen.

Dennoch hat Alan sein Handwerk nie aufgegeben. Er schauspielert weiterhin, hält Vorträge und widmet sich kreativen Unternehmungen. Am bekanntesten ist er für seine Rolle als Hawkeye Pierce in M ​​A S H*, für die er zwei Emmys gewann. Später wurde er für seinen Film Aviator für den Oscar nominiert . Kürzlich war er in einem Netflix-Remake seines Films „ Die vier Jahreszeiten“ von 1981 wieder zu sehen und scherzte oft, dass die Schauspielerei mittlerweile sein Teilzeitjob sei, während er sich hauptberuflich mit der Parkinson-Krankheit beschäftige.

Im Mittelpunkt von Alans inspirierender Reise steht seine Liebesgeschichte mit Arlene. Sie lernten sich 1956 bei einem College-Treffen kennen, wo sie über einen heruntergefallenen Rumkuchen lachten. Dieser gemeinsame Moment der Freude besiegelte ihre Verbindung. Während Alan eine gefeierte Schauspielkarriere aufbaute, entwickelte Arlene ihre eigene Identität als Fotografin und Musikerin. Heute, beide Ende 80, ist ihre Beziehung immer noch stark – verwurzelt in einfachen Freuden und gegenseitiger Zuneigung. Alan sagt oft, das Schönste in seinem Leben sei „das Lachen mit meiner Frau“, ein Gefühl, das ihm trotz Erfolg, Schwierigkeiten und Zeit erhalten geblieben ist.