Eine Niederländerin nahm 40 Jahre lang menschliche Gesichter als drachenähnlich wahr.
Die 52-Jährige sah, egal wo sie war, statt gewöhnlicher Gesichter furchterregende Reptilienzüge. Menschliche Züge verwandelten sich plötzlich vor ihren Augen – wachsende Schnauzen, spitze Ohren und leuchtend gelbe, grüne oder rote Augen.
Selbst in leeren Räumen erschienen drachenähnliche Gesichter, und das war kein vorübergehendes Phänomen – es war seit ihrer Kindheit Teil ihrer Realität.

Später stellte sich heraus, dass sie an einer seltenen Krankheit namens Prosopometamorphopsie (PMO) litt, einer Störung, die die Gesichtswahrnehmung des Gehirns verzerrt.
Eine MRT-Untersuchung ihres Gehirns zeigte Läsionen in der weißen Substanz. Diese Läsionen beeinträchtigten höchstwahrscheinlich die Hirnregionen, die für die Erkennung von Objekten und Gesichtern zuständig sind.

PMO ist extrem selten – in den letzten 100 Jahren wurden nur 81 Fälle registriert.
Nach drei Jahren medizinischer Behandlung wurde ihr Zustand beherrschbar, und zum ersten Mal seit Jahrzehnten erschien ihr die Welt wieder normal.