Nach Eingriffen im Wert von 700.000 US-Dollar beginnt diese Person erneut mit der De-Transition (Vorher-/Nachher-Fotos)

Der 35-jährige Brite Oli London erlangte internationale Aufmerksamkeit, nachdem er rund 700.000 Dollar für 32 Schönheitsoperationen ausgegeben hatte, um wie ein K-Pop-Idol auszusehen. Seine Faszination begann 2013, als er nach Südkorea zog, wo ihn das scheinbar makellose Aussehen koreanischer Popstars faszinierte. Oli kämpfte mit einem geringen Selbstwertgefühl, das auf Mobbing in der Kindheit zurückzuführen war, und unterzog sich umfangreichen Gesichtskorrekturen – wie der Rasur von Kiefer, Kinn und Wangenknochen sowie mehreren Augenoperationen –, um „transrassisch“ zu werden.

Obwohl er die gewünschte Ästhetik erreichte und eine Musikkarriere mit viralem Erfolg startete, brachte jeder Eingriff nur vorübergehende Befriedigung. Die heftige Kritik und Online-Belästigung, die er erfuhr, führten zu einem Kreislauf von Operationen auf der Suche nach Perfektion. Im Mai 2022, immer noch auf der Suche nach seiner Identität, outete sich Oli als Transgender und unterzog sich an einem Tag elf Operationen zur Feminisierung seines Gesichts, darunter ein Facelifting, eine Augenbrauenkorrektur und eine Haaransatzkorrektur.

Doch trotz aller Veränderungen blieb die Erfüllung aus. Im selben Jahr erlebte Oli einen Wendepunkt, nachdem er zum Christentum konvertiert war. Diese spirituelle Transformation ließ ihn sein ständiges Bedürfnis, seinen Körper zu verändern, hinterfragen. Er akzeptierte seine natürliche Form und beschloss, die Geschlechtsumwandlung rückgängig zu machen, zu seiner männlichen Identität zurückzukehren und keine Operationen mehr zuzulassen. Er begann, frühere Eingriffe rückgängig zu machen – wie die Entfernung von Gesichtsfüllern, die Korrektur einer Gynäkomastie und die Umformung seiner Nase zu einer breiteren, männlicheren Form.

Oli konzentriert sich nun auf Fitness und nicht-chirurgische Behandlungen und beschreibt diese Phase seines Lebens als eine Phase der Wiedergewinnung seiner Authentizität. Er plant, mit einer frischen Perspektive und einem stärkeren Selbstbewusstsein in die K-Pop-Szene zurückzukehren. In seinen Memoiren „ Gender Madness“ teilt Oli seine Geschichte, um andere zu inspirieren, sich selbst zu akzeptieren, ohne nach externer Anerkennung zu streben. Sein Weg ist ein Zeugnis der emotionalen Belastungen einer radikalen Transformation – und der Heilung, die durch Selbstakzeptanz entstehen kann.