Die Jagd nach dem perfekten Selfie auf dem Nama Peak ging furchtbar schief – Bergsteiger stürzt 200 Meter tief, nachdem er seinen Sicherheitsgurt entfernt hat. (Video)

Der Mann gehörte zu einer Gruppe, die den Gipfel des 5.588 Meter hohen Berges im Gongga-Massiv erreichen wollte, einem der anspruchsvollsten Gebiete für chinesische Bergsteiger. Augenzeugen und lokalen Medien wie der Shanghai Daily zufolge geschah dies, als er beschloss, sich in einem verschneiten Gebiet in der Nähe einer Gletscherspalte vom Sicherungsseil zu lösen, das ihn mit der Gruppe verband. Ziel war es, ein Selfie mit der Landschaft im Hintergrund zu schießen.

Beim Versuch, nach dem Foto wieder aufzustehen, verlor er das Gleichgewicht. Innerhalb weniger Sekunden rutschte sein Körper unkontrolliert einen Eishang hinunter und stürzte etwa 200 Meter in die Tiefe. Seine erstaunten Begleiter filmten die Szene, konnten den Sturz aber nicht mehr aufhalten.

Stunden später wurde sein lebloser Körper in 5.300 Metern Höhe gefunden. Die lokalen Behörden haben seine Identität noch nicht bekannt gegeben, bestätigten aber eine beunruhigende Tatsache: Die Gruppe hatte die Expedition nicht offiziell registriert. Dies ist in dieser Region vorgeschrieben, um die Anzahl der Aufstiege zu kontrollieren und im Notfall Sicherheitsprotokolle zu aktivieren. Das städtische Bildungs- und Sportamt von Kangding bezeichnete dieses Versäumnis als einen kritischen Risikofaktor.

Der Mount Nama gilt als technisch anspruchsvoller Aufstieg, bei dem jede Unachtsamkeit zu einer Tragödie führen kann. Unter winterlichen Bedingungen erhöhen Eis, Gletscherspalten und die Höhe das Risiko selbst für erfahrene Bergsteiger.