Von trashig zu trendy – aber sie hassten es trotzdem?! Der Versuch eines Mannes, den Eingang seiner Wohnung zu renovieren, führte zu einem Drama in der Nachbarschaft.

Nach Jahren im Ausland in Europa kehrte ein Mann in seine Heimatstadt zurück – nur um von dem, was ihn erwartete, entmutigt zu sein.

Der Eingang zu seinem Wohnhaus war in einem schrecklichen Zustand: Die Wände waren voller Graffiti, überall blätterte die Farbe ab und der Schmutz lag über den Wänden, sodass der Ort verlassen wirkte. Entschlossen, etwas Würde zurückzugeben, machte er sich daran, den gesamten Flur selbst zu restaurieren.

Zunächst dachte er, seine Nachbarn würden die Idee begrüßen. Er bat um kleine Beiträge für die Materialkosten, doch statt Unterstützung begegnete er ihm mit Gleichgültigkeit – und in manchen Fällen sogar mit offenen Beschwerden. Manche taten es ab und sagten, die Unordnung störe sie nicht, während andere darauf bestanden, sie hätten keinen Grund zu zahlen, solange ihre eigene Wohnung aufgeräumt sei. Nur wenige erklärten sich bereit, finanziell zu helfen, und selbst dann nur widerwillig.

 

Unbeirrt trieb er das Projekt voran und investierte dabei den Großteil der Arbeit selbst. Er schrubbte die Wände, strich alle Oberflächen neu, hellte die Decke auf und hauchte den Böden neues Leben ein. Als die Arbeiten abgeschlossen waren, war die Verwandlung bemerkenswert: Was einst vernachlässigt aussah, wirkte nun frisch, sauber und einladend.

Obwohl sich viele Nachbarn nie bei ihm bedankten – und manche seine Bemühungen sogar in Frage stellten –, hegt er keinen Groll. Für ihn ist die Belohnung die Revitalisierung des Gebäudes. Und damit ist noch nicht Schluss: Nächstes Jahr plant er, die Wände zu isolieren, um das Leben für alle angenehmer zu machen, ob sie es nun schätzen oder nicht.