Mark Ruffalo und der Schöpfer von „Task“ analysieren Toms herzzerreißende Entscheidungen im Finale und die eindringliche letzte Einstellung

Mark Ruffalo und Autor Brad Ingelsby sprachen exklusiv über das herzzerreißende Ende von „Task“ und warum die letzte Einstellung Tom Brandis‘ emotionale Reise perfekt einfängt. Ruffalo erklärt: „Alles, was passiert ist, hat ihm ein gewisses Maß an Klarheit gebracht.“

Das Finale der ersten Staffel, Episode 7 auf HBO, verknüpfte die vielen emotionalen Fäden der Serie – von Lizzies tragischem Tod und Grassos Verrat bis hin zu Robbies selbstlosem Opfer – und drehte sich um Ruffalos FBI-Agent Tom, der mit der anhaltenden Wut über den Tod seiner Frau Susan durch die Hand seines Adoptivsohns Ethan konfrontiert wird.

Doch bevor Tom seine emotionale Lösung findet, müssen Gewalt und Chaos ans Licht kommen. In Folge 6 gab es bereits schockierende Todesfälle: Lizzie (Alison Oliver) und Robbie (Tom Pelphrey) wurden bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit den Dark Hearts-Gangmitgliedern Jayson und Perry (Sam Keeley, Jamie McShane) getötet. Grasso (Fabien Frankel) muss sich den Konsequenzen seines eigenen Verrats als Informant stellen und erkennt, dass sein Handeln zu Lizzies Tod beigetragen hat.

Währenddessen versteckt Robbies Nichte Maeve (Emilia Jones) das gestohlene Geld ihres Onkels, wird jedoch von Jayson aufgespürt, der sie zur Rede stellt, nachdem er Perry wegen Verrats an den Dark Hearts ermordet hat. Inmitten dieses Chaos fährt der schwer verletzte Grasso zu Maeves Haus, um sie zu beschützen. Unterstützt wird er von Tom und Aleah (Thuso Mbedu). In einem spannenden Showdown erschießt Grasso Jayson und übt damit ein wenig Rache für Lizzie.

Inmitten des Aufruhrs ringt Tom immer noch mit seinen eigenen moralischen Entscheidungen. Er beschließt, die Verantwortung für die Gerichtsaussage zu Ethan selbst zu übernehmen, seinem Sohn Susans Tod während Ethans psychotischer Episode zu verzeihen und ihm die Möglichkeit zu geben, nach Hause zurückzukehren. Gleichzeitig erkennt Tom, dass er Sam – den kleinen Sohn des Dark Hearts-Paares – nicht großziehen kann, und bringt ihn in eine Pflegefamilie.

Ruffalo erklärt: „Es ist schwer für ihn, mit Sam. Er weiß nicht, ob er das Richtige für Sam tut, aber er weiß, dass er zu alt ist, um sich um ihn zu kümmern. Sam zu behalten wäre eher für seinen eigenen Komfort als für das Wohl des Jungen. Er muss sich um den Sohn kümmern, den er bereits hat.“

Ingelsby fügt hinzu: „Tom versteht, dass er Emily mit dieser Gerichtsaussage nicht belasten kann, vor allem angesichts der Spannungen, die sie zwischen ihr und ihrer Adoptivschwester Sara verursacht. Im Laufe der Serie lernt er, seinen Ärger über Ethan loszulassen. Diese Klarheit ermöglicht es ihm, seinem Sohn zu vergeben und das Richtige zu tun.“

Die letzten Momente sind ruhig und doch kraftvoll: Tom nimmt Sams Zimmer die Lebendigkeit des Jungen und bereitet sich darauf vor, sich wieder auf seine Familie zu konzentrieren. Die letzte Einstellung zeigt Tom, wie er aus dem Fenster blickt, während ein Vorhang in einer leichten Brise weht. Ingelsby sinniert: „Es ist der Geist seiner Frau, der ihn begleitet. Susan hat immer für die Kinder gekämpft und sich für Ethan eingesetzt. Er trägt ihre Lektionen mit sich. Er ist auf diesem Weg nicht allein.“

Am Ende spiegeln Toms Entscheidungen – Sam gehen zu lassen, Ethan zu vergeben und seine Familie zu umarmen – die gesamte Last aller Ereignisse und Verluste in seinem Leben wider und hinterlassen bei den Zuschauern ein eindringliches und bittersüßes Gefühl des Abschlusses.