Das kanadische Model Winnie Harlow hat sich erstmals zu den Kritiken an ihrer Halloween-Hommage an Whitney Houston geäußert. Der Shitstorm brach letzte Woche aus, nachdem Harlow ein Video veröffentlicht hatte, in dem sie einen der unvergesslichsten Momente von Houston bei einer Preisverleihung nachstellte.
Was als spielerische Hommage gedacht war, spaltete schnell die Online-Community. Während einige Fans und Prominente Harlow dafür lobten, Houstons legendäre Energie eingefangen zu haben, warfen ihr andere vor, die verstorbene Sängerin zu verhöhnen, insbesondere in Bezug auf deren Drogenprobleme in späteren Jahren.

Der von Harlow nachgestellte Ausschnitt stammte von einem Auftritt aus dem Jahr 2002, bei dem Houston, voller Charisma und Lachen, den mittlerweile berühmten Satz „You betta lay low“ (Du solltest dich besser verstecken) sagte, während sie über die Bühne ging. Kritiker argumentierten, dass Harlows Nachstellung eher die chaotischen Aspekte von Houstons öffentlichem Image hervorhob, anstatt ihre Kunst zu würdigen.

Trotz der Kontroverse verteidigten viele Harlows Absichten und betonten, dass ihre Hommage Houstons mitreißende Bühnenpräsenz würdigte. „Whitney hat uns Momente hinterlassen, über die wir lachen und die wir feiern können“, kommentierte ein Fan. „Wir können sie innig lieben und trotzdem über ihre Eigenheiten schmunzeln.“

Harlow stellte ihre Verbindung zu Houston in einer Erklärung vom 3. November klar. Sie erklärte: „Mein Video war keine Verhöhnung von Whitney. Dieser Ausschnitt gehört seit jeher zu meinen Lieblingsmomenten mit ihr! Sie war strahlend, witzig, selbstbewusst und bezaubernd. Sie wurde ausgezeichnet. Wie sie sich mit Flair und Charme über die Bühne bewegte? Legendär.“

Harlow teilte auch eine persönliche Verbindung: Ihre Mutter, ein glühender Houston-Fan, hatte sie Whitney genannt. „Sie war in meinem Haus immer eine Königin“, sagte Harlow und fügte hinzu, dass sie Houstons berühmten Satz noch immer regelmäßig zitiert.
Zum Abschluss ihrer Erklärung appellierte Harlow an die Zuschauer, sich an Whitney Houston für die Freude und Inspiration zu erinnern, die sie durch ihre Musik vermittelte, anstatt sich auf ihre späteren Schwierigkeiten zu konzentrieren.