In einer dramatischen und beispiellosen Eskalation in Lateinamerika haben die Vereinigten Staaten großangelegte Militärschläge gegen Venezuela gestartet , die weltweite Aufmerksamkeit erregten und zu heftigen diplomatischen und regionalen Spannungen führten. US-Präsident Donald Trump bestätigte die Operation in den sozialen Medien und erklärte, amerikanische Streitkräfte hätten koordinierte Luftangriffe durchgeführt und der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau seien gefangen genommen und außer Landes gebracht worden .

In den frühen Morgenstunden des 3. Januar kam es in Caracas und anderen Teilen Nordvenezuelas zu Explosionen . Augenzeugen berichteten von mindestens sieben heftigen Detonationen und tief fliegenden Flugzeugen. Online kursierende Videos zeigen Panik, Stromausfälle und Unruhen im Zuge der Explosionen.
Trump bezeichnete die Operation als Teil eines umfassenderen Kampfes gegen den Drogenhandel und warf Maduros Regierung Beteiligung am Drogenterrorismus vor, obwohl die rechtliche Rechtfertigung für die Angriffe weithin umstritten ist. Experten argumentieren, dass die Intervention wahrscheinlich gegen internationales Recht verstößt, da sie die nationale Souveränität ohne UN-Mandat verletzt.
@dailymail Donald Trump ordered the US military to conduct strikes on the Venezuelan capital of Caracas early Saturday morning, making good on his escalating threats against its leader Nicolás Maduro. US officials confirmed to both CBS News and Fox News that the president had given the go ahead days before the strikes. Venezuela’s government slammed the United States for attacking civilian and military installations in multiple states. #military #trump #venezuela #strike ♬ News, news, seriousness, tension(1077866) – Lyrebirds music
Venezuela hat mit scharfer Verurteilung reagiert. Die Regierung rief den Ausnahmezustand aus und forderte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates . Sie warf den Vereinigten Staaten „kriminelle Aggression“ und Angriffe auf zivile und militärische Infrastruktur vor. Venezolanische Regierungsvertreter betonen, dass sie Widerstand leisten und sich von dem Angriff erholen werden.
Die regionalen Reaktionen waren prompt und kritisch. Kolumbien und Kuba verurteilten die US-Militäraktion, forderten internationalen Druck und bezeichneten die Angriffe als Angriff auf ihre Souveränität. Lateinamerikanische Staats- und Regierungschefs äußerten zudem Besorgnis um die Sicherheit der Zivilbevölkerung und die Gefahr weitverbreiteter Instabilität.
Auch internationale Stimmen haben sich zu Wort gemeldet: Der UN-Generalsekretär bezeichnete die Maßnahme als einen „gefährlichen Präzedenzfall“ , der, wenn er nicht eingedämmt werde, globale Normen untergraben könne.
Innenpolitisch sind die USA tief gespalten. Während viele Republikaner ihre Unterstützung oder vorsichtige Zustimmung bekundet haben, kritisierten demokratische Abgeordnete die Angriffe als ungerechtfertigt und warnten davor, dass sie das Land ohne Zustimmung des Kongresses in einen weiteren großen Konflikt stürzen könnten.
Die Welt blickt gespannt auf die sich rasant entwickelnde Lage. Venezuela steht nun vor politischen Umwälzungen, einer humanitären Krise und sich verschärfenden geopolitischen Spaltungen – und es bleiben Fragen offen, wie es in dieser Konfrontation mit globalen Auswirkungen weitergehen wird.