„TV-Dino aus dem Ruhestand“: Dschungelcamp-Moderatoren lästern scharf über Stefan Raab und seine neue Show

Im Dschungelcamp 2026 sorgt nicht nur das Verhalten der Kandidaten für Gesprächsstoff – auch hinter den Kulissen knistert es gewaltig zwischen den Moderatoren und dem Comeback-Star Stefan Raab (59). Die RTL-Legende, die nach Jahren weitgehend aus dem Fernsehen verschwunden war, ist mit einer neuen Dschungel-Begleitshow zurück im TV, doch dieser Schritt löst bei seinen Kolleg:innen keine ungeteilte Freude aus. Vielmehr entlud sich kürzlich ein ungewöhnlich scharfer Seitenhieb der aktuellen „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“-Moderatoren, der die Stimmung in der TV-Szene weiter anheizt.

Am fünften Tag der laufenden Staffel kündigten Sonja Zietlow (55) und Jan Köppen (39) die erste Ausgabe der neuen Raab-Show an, die direkt im Anschluss an die bereits etablierte Nachbesprechung „Die Stunde danach“ laufen soll – unter dem Titel Die Stefan Raab Show – Die halbe Stunde nach der Stunde danach. Doch statt Raab feierlich willkommen zu heißen, kamen spitze Bemerkungen, die so deutlich sind wie selten im deutschen Fernsehen. Dabei bezeichnete Köppen Raab unter Gelächter als „TV-Dino aus dem Ruhestand“ und spottete, RTL habe für die Sendung die Wahl zwischen Harry Wijnvoord und Raab gehabt – und sich dann „gegen die Optik entschieden“.

Auch Zietlow machte klar, dass Raab offenbar die Aufgabe bekommen habe, „alles aufzuarbeiten, was Jan, ich, Olivia Jones und Angela Finger-Erben übrig gelassen haben“. Dieser Kommentar lässt durchscheinen, dass die etablierten Dschungelmoderatoren Raabs Rolle und seinen Showstil zumindest ironisch bis kritisch sehen – und dass das Verhältnis zwischen dem Altstar und den aktuellen Gastgebern mehr als nur von beruflicher Konkurrenz geprägt ist.

Stefan Raab war lange eine der prägendsten Figuren im deutschen Fernsehen, bevor er sich Jahre lang weitgehend zurückzog und öffentlichere Auftritte vermied. Sein Comeback bei RTL mit eigenen Formaten wie dieser Dschungel-Begleitshow stößt bei Teilen des Publikums und der Medien ebenfalls auf gespaltene Reaktionen. Während manche Follower seiner Rückkehr nostalgisch gegenüberstehen, äußern andere Skepsis oder sogar Kritik an seinem Stil und dem Zeitpunkt seines TV-Comebacks.

Die jüngste Bemerkung der Zietlow-Köppen-Moderation zeigt damit, dass zwischen den Generationen von TV-Gesichtern nicht nur freundschaftlicher Austausch stattfindet, sondern offenbar auch offene, humorvoll zugespitzte Auseinandersetzungen. Für die Zuschauer in und außerhalb des Camps bleibt diese Dynamik ein zusätzlicher Reiz: Nicht nur das Leben im Dschungel selbst sorgt für Drama, sondern auch die Entwicklungen im Studio – und besonders dann, wenn ein Altmeister wie Raab wieder ins Rampenlicht zurückkehrt.