„Sehr plötzlich und unerwartet“: Agentin spricht über den tragischen Tod von Thorsten Hamer aus „Die Landarztpraxis“

Die deutsche TV‑Szene steht still: Thorsten Hamer, der beliebte Schauspieler aus der SAT.1‑Serie „Die Landarztpraxis“, ist im Alter von nur 43 Jahren überraschend verstorben. Der Darsteller, der als Matthias „Matti“ Steininger in über 150 Episoden die Herzen der Zuschauer gewann, starb bereits am 8. Februar 2026 in seiner Heimatstadt Solingen im Kreis seiner Familie nach einer „kurzen, schweren Krankheit“, wie sein Management mitteilte.

Nur wenige Tage vor seinem Tod habe Hamer noch Zuversicht ausgestrahlt und zu seiner Agentin gesagt: „Es geht mir gut, ich bin stark!“, berichtet seine Agentin Mara Winzer. Doch sein Zustand verschlechterte sich schnell – völlig unerwartet für alle, die ihm nahe standen. „Sein Tod kam sehr plötzlich und überraschend“, sagte Winzer der Bild‑Zeitung, ohne die genaue Krankheit aus Rücksicht auf seine Angehörigen zu nennen.

Hamer war längst mehr als ein Serien‑Gesicht: Als herzlicher Koch Matti Steininger wurde er in der Vorabendserie ein fester Bestandteil des Ensembles und prägte über zwei Staffeln hinweg die Geschichten rund um die Praxis in Wiesenkirchen. Sein Charakter war nicht nur Kollege, sondern Teil der familiären Dorfgemeinschaft – ein Verlust, der nicht nur im fiktiven Wiesenkirchen schmerzt, sondern auch bei Fans und Kolleg:innen echtes Entsetzen auslöste.

Seine Agentin erinnert sich an einen Mann, der nie aufgeben wollte. Trotz der schweren Diagnose habe Hamer die Hoffnung nie verloren. „Er wollte nicht aufgeben und war voller Zuversicht, dass alles wieder gut werden würde“, sagte Winzer über die letzten Gespräche, in denen Hoffnung und Mut stets spürbar gewesen seien.

Bevor die Krankheit ihn aus der Produktion zwang, wirkte Hamer aktiv an neuen Folgen der Serie mit; erst im Jahr 2025 musste er die Dreharbeiten abrupt verlassen. Doch auch danach blieb seine Liebe zur Schauspielerei ungebrochen – er stand später noch für den Kinofilm „Block 10“ vor der Kamera, dessen Veröffentlichung für dieses Jahr geplant ist.

Der Schauspieler hinterlässt nicht nur eine Familie, sondern auch ein beeindruckendes Lebenswerk: Neben seiner berühmten TV‑Rolle war er auch in „Notruf Hafenkante“ und „SOKO Wismar“ zu sehen und wirkte regelmäßig am Theater. Die Nachricht von seinem Tod hat in der Branche und bei Fans deutschlandweit tiefe Trauer ausgelöst.

Sein Blick für Authentizität, seine Leidenschaft auf der Bühne und seine menschliche Präsenz werden im kollektiven Gedächtnis seiner Zuschauer weiterleben – und die Erinnerung an den warmherzigen Darsteller wird noch lange nachhallen.