Inka Bause, die Frau mit dem breitesten Lächeln im deutschen Fernsehen, die seit Jahrzehnten mit „Bauer sucht Frau“ Millionen Zuschauer verzaubert, zeigt sich jetzt von einer ganz anderen, sehr verletzlichen Seite. In einem neuen, extrem offenen Interview spricht die 56-Jährige zum ersten Mal so direkt über ihr Single-Dasein – und die Gründe gehen tiefer, als viele vermutet haben. Sie sitzt da, die blonden Haare locker fallen gelassen, die Augen ernst, und sagt leise: „Ich bin nicht Single, weil ich niemanden finde. Ich bin Single, weil ich gelernt habe, dass ich allein am glücklichsten bin.“ Die Worte treffen wie ein Schlag – bei einer Frau, die jeden Abend Paare zusammenbringt und Liebesgeschichten moderiert, die von Romantik nur so triefen.
Inka Bause war lange Zeit in einer festen Beziehung, die öffentlich kaum thematisiert wurde. Der Mann an ihrer Seite war kein Promi, sondern jemand aus dem normalen Leben – ruhig, bodenständig, fernab vom Showgeschäft. Die beiden teilten viele Jahre, bauten sich ein Zuhause auf, reisten zusammen und genossen die kleinen Dinge. Doch irgendwann kam der Bruch, still und ohne große Schlagzeilen. Inka hat nie schlecht über ihn geredet, nie Details preisgegeben – bis jetzt. Im Interview gesteht sie: „Ich habe mich zu sehr verbogen. Ich habe versucht, die perfekte Partnerin zu sein, die alles mitmacht, die immer gut gelaunt ist, die nie fordert. Aber irgendwann war ich leer.“ Sie beschreibt, wie sie in der Beziehung ihre eigenen Bedürfnisse immer weiter zurückgestellt hat, bis nichts mehr von ihr übrig war. Der Alltag wurde zur Routine, die Leidenschaft verschwand, und eines Tages war klar: So geht es nicht weiter.

Seit der Trennung hat Inka bewusst keine neue Beziehung zugelassen. Sie datet nicht, sie sucht nicht aktiv – und das aus voller Überzeugung. „Ich habe gemerkt, dass ich allein viel mehr Kraft habe“, sagt sie. „Ich kann reisen, wann ich will, ich kann bis nachts arbeiten, ich kann entscheiden, ohne Kompromisse. Und vor allem: Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen.“ Die Worte klingen hart, aber sie kommen mit einer tiefen Ruhe. Inka erzählt von Abenden, an denen sie allein auf der Couch sitzt, Wein trinkt, ihre Hunde streichelt und einfach glücklich ist. Keine Einsamkeit, keine Sehnsucht – stattdessen eine Art Frieden, den sie so vorher nie kannte. Sie lacht sogar, als sie sagt: „Manchmal denken die Leute, ich bin traurig, weil ich single bin. Aber ich bin freier als je zuvor.“

Natürlich gibt es Momente der Zweifel. Sie gibt zu, dass sie ab und zu denkt: „Was, wenn ich jemanden treffe, der wirklich passt?“ Aber dann schüttelt sie den Kopf: „Ich will keinen mehr, der mich verändert. Ich will jemanden, der mich so nimmt, wie ich bin – und wenn der kommt, wird er mich nicht verändern müssen.“ Inka Bause hat sich selbst gefunden – nach Jahren, in denen sie für andere da war: für die Bauern, für die Zuschauer, für die Kandidaten. Jetzt ist sie für sich da. Die Fans reagieren berührt: Viele schreiben, dass sie genau das nachfühlen, andere bewundern ihre Stärke. Inka selbst wirkt gelöst, fast erleichtert. Sie moderiert weiter „Bauer sucht Frau“, strahlt weiter in die Kamera – aber privat hat sie sich für ein Leben entschieden, das nur ihr gehört. Kein Mann, keine Kompromisse, nur Inka – und das scheint ihr im Moment das größte Glück zu sein.