Sandra, die unvergessene Stimme der 80er und 90er mit Welthits wie „(I’ll Never Be) Maria Magdalena“, „In the Heat of the Night“ und „Everlasting Love“, hat in einem sehr emotionalen Interview eine ganz besondere Verbindung enthüllt: Sie fühlt sich bis heute tief mit Bukarest verbunden – der Geburtsstadt ihres Ex-Mannes und langjährigen Produzenten Michael Cretu. Die Sängerin, die mit ihm die Enigma-Projekte erschuf und eine stürmische Ehe führte, spricht jetzt offen darüber, wie sehr diese rumänische Stadt ihr Herz berührt – trotz aller Trennungsschmerzen, Scheidung und der Jahre, die vergangen sind.
Alles begann in den 80er-Jahren, als Sandra und Michael Cretu sich kennenlernten. Er, der geniale Musiker aus Bukarest, brachte seine rumänischen Wurzeln in ihre gemeinsame Arbeit ein. Die beiden heirateten, bekamen Zwillingssöhne und bauten ein musikalisches Imperium auf, das die Welt eroberte. Sandra reiste oft mit ihm nach Rumänien, lernte die Stadt kennen, aß traditionelle Gerichte, spazierte durch die Altstadt und spürte die besondere Energie Bukarests. „Diese Stadt hat eine Seele – laut, chaotisch, lebendig und voller Geschichte“, sagt sie mit warmer Stimme. Auch nach der Trennung und Scheidung blieb diese Bindung erhalten. Jedes Mal, wenn sie an Bukarest denkt, kommen Erinnerungen hoch: gemeinsame Nächte in kleinen Restaurants, Spaziergänge am Fluss, die Musik, die in den Straßen lag, und das Gefühl, dass Michael dort wirklich zu Hause war.
Sandra gesteht, dass sie Bukarest immer als eine Art zweite Heimat empfunden hat. Sie besuchte die Stadt auch nach der Trennung mehrmals – teils für Konzerte, teils privat, um einfach die Atmosphäre zu atmen. Sie liebt die Mischung aus Alt und Neu: die alten Gebäude mit Stuck und Graffiti, die lebhaften Märkte, die herzlichen Menschen, die sie oft erkennen und mit Tränen in den Augen umarmen. „Die Rumänen haben mich immer wie eine Tochter aufgenommen – das vergesse ich nie“, erzählt sie. Besonders berührend findet sie, dass viele junge Leute in Bukarest ihre alten Hits neu entdecken und sie auf TikTok oder bei Partys spielen. Für Sandra ist das ein Zeichen, dass die Verbindung nie wirklich abgerissen ist.

Heute lebt Sandra ruhiger, verbringt viel Zeit mit ihren Söhnen und genießt das Leben in der Schweiz. Doch Bukarest bleibt ein emotionaler Anker. Sie träumt davon, eines Tages wieder länger dort zu bleiben – vielleicht ein kleines Konzert in der Altstadt zu geben oder einfach nur als normale Besucherin durch die Straßen zu schlendern. Die Stadt erinnert sie an die schönsten und schwierigsten Jahre ihres Lebens: die große Liebe zu Michael, die kreative Explosion mit Enigma, aber auch die Schmerzen der Trennung. „Manchmal tut es weh, daran zu denken – aber es tut auch gut“, sagt sie ehrlich. „Bukarest ist der Ort, an dem Michael geboren wurde, und dadurch ist er für immer ein Teil von mir.“

Die Fans reagieren mit einer Welle der Rührung: Viele rumänische Follower schreiben herzerwärmende Nachrichten („Komm zurück zu uns, Sandra – du bist hier immer willkommen!“), andere teilen alte Fotos von ihr in Bukarest und erinnern sich an Konzerte. Sandra selbst postet ab und zu Bilder aus der Stadt oder alte Clips mit Michael und lächelt dabei wehmütig. Die Bindung zu Bukarest ist für sie mehr als nur eine Erinnerung – sie ist ein Stück Heimat, das sie in ihrem Herzen trägt, egal wie weit das Leben sie führt. Die Popsängerin, die die Welt eroberte, hat in der rumänischen Hauptstadt ein Stück Seele gefunden – und das wird sie nie mehr loslassen.