Sandra in Russland: „Hier tragen sie mich auf Händen!“ – Die Sängerin verrät die heißesten Geheimnisse ihres Comebacks und ihre tiefe Liebe zu den russischen Fans

Sandra Ann Lauer, die unvergessene Stimme der 80er und 90er mit Welthits wie „(I’ll Never Be) Maria Magdalena“, „In the Heat of the Night“ und „Everlasting Love“, spricht in einem sehr persönlichen Interview offen über ihre besondere Verbindung zu Russland. Für sie ist das Land nicht nur ein Tournee-Ziel – es fühlt sich jedes Mal wie ein emotionales Nachhausekommen an. Die Fans empfangen sie mit riesigen Blumensträußen, Tränen in den Augen und einer Wärme, die sie nirgendwo sonst so intensiv spürt. Sandra sagt ganz ehrlich: „In Russland tragen sie mich wirklich auf Händen – und das ist das Schönste, was einem Künstler passieren kann.“ Schon in den 80er-Jahren drangen ihre Songs durch Kassetten und verbotene Kopien hinter den Eisernen Vorhang und berührten Millionen Herzen. Damals ahnte sie nicht, wie tief ihre Musik in die Seelen der Menschen eindringen würde.

Nach dem Fall der Mauer begann Sandra regelmäßig nach Russland zu reisen – erst zu großen Festivals, dann zu ausverkauften Solokonzerte. Die Hallen platzen aus allen Nähten, das Publikum singt jedes Wort mit, und nach den Shows bilden sich lange Schlangen für Selfies, Umarmungen und Autogramme. Einer der bewegendsten Momente, den sie immer wieder mit feuchten Augen erzählt: In Moskau kam nach einem Konzert eine Frau mittleren Alters mit ihrer kleinen Tochter zu ihr und flüsterte, dass „Maria Magdalena“ ihr in den harten 90er-Jahren Kraft gegeben habe, nicht aufzugeben. Solche Geschichten berühren Sandra bis ins Mark und geben ihr das Gefühl, dass ihre Musik wirklich etwas verändert hat. Sie weint oft, wenn sie darüber spricht – vor Rührung und Dankbarkeit.

Was Sandra besonders fasziniert: In Russland wird sie nicht als Relikt der Vergangenheit behandelt. Im Gegenteil – junge Leute entdecken ihre Songs neu über TikTok, Instagram und YouTube, tanzen dazu und teilen sie weiter. Die russischen Fans sind unglaublich emotional: Sie schreien vor Freude, weinen vor Glück, stürmen die Bühne für eine kurze Umarmung und schicken danach meterlange Dankesnachrichten. Sandra lacht, wenn sie vergleicht: „In anderen Ländern ist es höflich und zurückhaltend – in Russland fühle ich mich wie eine Königin.“ Nach Konzerten wird sie oft von der Security kaum durch die Menge gebracht, weil die Menschen sie einfach nicht gehen lassen wollen. In St. Petersburg umzingelten Fans einmal ihr Auto und ließen sie erst frei, nachdem sie ausgestiegen war und mit allen Fotos gemacht hatte.

Heute ist Sandra längst keine rebellische junge Frau mehr aus den legendären Clips von Michael Cretu, doch ihre Ausstrahlung ist unverändert stark. Sie lebt ruhiger, verbringt viel Zeit mit ihrer Familie, reist gerne und genießt das Leben. Aber Russland bleibt ihr emotionaler Anker. Die Unterstützung der Fans hat ihr in schwierigen Phasen geholfen, als die Medien sie schon fast abgeschrieben hatten. Ihre Briefe, Geschenke und die pure Liebe gaben ihr den Mut, immer wieder auf die Bühne zurückzukehren. Mit einem strahlenden Lächeln sagt sie: „Die russischen Fans haben mich nie fallen lassen – und dafür bin ich ihnen ewig dankbar.“

Sandra liebt die russische Küche über alles: Borscht, Pelmeni, Blini mit Kaviar – alles landet regelmäßig auf ihrem Rider. Sie schlendert gerne durch Moskau und St. Petersburg, besucht Museen, probiert neue Cafés und lässt sich von der Energie der Städte inspirieren. Die Fans überraschen sie immer wieder mit traditionellen Geschenken: Matrjoschkas, Chochloma-Kunst, sogar Samoware – all das steht stolz in ihrem Haus in Deutschland. Ihr großer Traum ist ein ausgedehnter Tournee durch ganz Russland, von Kaliningrad bis Wladiwostok, um persönlich Danke zu sagen. Bis dahin verspricht sie: Sobald es möglich ist, kommt sie wieder, singt ihre unsterblichen Hits und taucht ein in diese einzigartige Welle aus Liebe und Emotionen, die es nur hier gibt.