Shirin David im Doku‑Streit: Loredana zerreißt ihren Netflix‑Film als „ekelhafte Oberfläche“

Ein neues Kapitel im anhaltenden Beef zwischen zwei der größten Rap‑Powerfrauen Deutschlands ist gerade aufgeschlagen – und diesmal hat es mit einem ganz besonderen Projekt zu tun: der brandneuen Netflix‑Dokumentation über Shirin David. Während Fans das Projekt gespannt verfolgt und der Film selbst bereits auf der Streaming‑Plattform gefeiert wird, hagelt es von prominenter Seite erste heftige Kritik – und die kommt ausgerechnet von einer Kollegin, mit der sonst eher selten ein Schlagabtausch öffentlich ausgetragen wird.

In den sozialen Netzwerken meldete sich Loredana mit einem vernichtenden Urteil zu Wort, nachdem sie sich die Doku über Shirin angesehen hatte. Der Netflix‑Film, der unter dem Titel „Barbara – Becoming Shirin David“ viel Nähe und private Einblicke verspricht, wurde von Loredana als völlig oberflächlich und irritierend kritisiert. In ihrem Beitrag bezeichnete sie die gezeigte Welt als „ekelhaft“ und stellte klar, dass der Film ihre Erwartungen nicht einmal annähernd erfüllt habe – trotz einer über einstündigen Sichtung.

Loredana ging in ihrem Statement noch weiter und zog ein deutliches Fazit: Für sie sei der Film kein authentisches Porträt von Shirin David, sondern eher ein künstlich aufpoliertes Produkt, das zu wenig von der Realität zeige und zu sehr auf Inszenierung setze. Diese Worte haben – zumindest in der Szene und besonders unter Fans – sofort Diskussionen ausgelöst, weil sie ausgerechnet von einer Kollegin kommen, die selbst keine Furcht vor klaren Statements hat.

Dabei ist der Netflix‑Film eigentlich als ein Blick hinter die Kulissen der Karriere und Persönlichkeit von Shirin gedacht: Er zeigt, wie sie ihren Weg an die Spitze des deutschsprachigen Rap zurückgelegt hat, wie sie mit Kritik und Druck umgeht und welche persönlichen Herausforderungen sie in den letzten Jahren begleitet haben. Doch gerade dieser intime Anspruch scheint nach Ansicht von Loredana nicht erfüllt worden zu sein – ganz im Gegenteil: Sie bemängelt, dass vieles auf Hochglanz poliert und wenig wirklich Substanzielles zu sehen sei.

In der Öffentlichkeit entfaltet dieser Diss bereits Wirkung: Fans teilen die Kritik in Kommentarspalten, manche verteidigen Shirin, andere sehen Loredanas Worte als berechtigte Reflexion einer zu sehr kontrollierten Inszenierung. Für Shirin David selbst könnte dieser öffentliche Schlagabtausch ungewohnt sein, schließlich hatte sie in der Entstehung des Films mit hoher Kontrolle über das Projekt dafür gesorgt, dass ihre Perspektive klar im Vordergrund steht.

Fest steht: Was als ein persönliches Portrait einer der erfolgreichsten Rapperinnen Deutschlands geplant war, ist nun auch zum Zündstoff für einen der heißesten Rap‑Beefs des Jahres geworden. Und während die Debatte in den sozialen Netzwerken weiter brodelt, beobachtet die Öffentlichkeit gespannt, ob Shirin auf die scharfe Kritik von Loredana reagieren wird – oder ob dieser Schlagabtausch neue Dynamiken im Beziehungsgeflecht der deutschen Hip‑Hop‑Szene auslöst.