Die RTL-Moderatorin Katja Burkard ist seit Jahrzehnten das sympathische Gesicht des Mittagsmagazins „Punkt 12“ und gilt als Inbegriff von Beständigkeit und Professionalität. Doch privat musste die 58-jährige TV-Ikone durch tiefe Täler gehen, bevor sie ihr heutiges Glück mit Ehemann Hans Mahr endgültig festigen konnte. In einem ungewöhnlich offenen Rückblick auf ihre Beziehungsgeschichte offenbarte Katja Burkard nun Details über eine Phase, in der sie ihre Partnerschaft fast eigenhändig zerstört hätte. Sie gestand unumwunden, dass sie sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben auf einem massiven „Ego-Trip“ befand, der die Liebe zu ihrem Hans auf eine Zerreißprobe stellte, die fast im endgültigen Aus gemündet wäre.
Rückblickend beschreibt die Moderatorin eine Zeit, in der sich alles nur um sie, ihre Karriere und ihre eigenen Bedürfnisse drehte. Der Erfolg vor der Kamera und die ständige öffentliche Aufmerksamkeit führten dazu, dass sie den Blick für das Wesentliche und vor allem für die Gefühle ihres Partners verlor. Katja Burkard gibt zu, dass sie damals rücksichtslos ihre eigenen Interessen verfolgte und Hans Mahr dabei oft an den Rand drängte. Dieser Tunnelblick auf das eigene Ich sorgte für massive Spannungen im gemeinsamen Alltag und führte schließlich zu einer räumlichen Trennung, die viele Jahre zurückliegt. Es war ein Moment des absoluten Stillstands, in dem das Paar vor den Trümmern seiner gemeinsamen Zukunft stand.
Die Trennung war für beide Seiten ein Schock, doch für Katja Burkard fungierte sie als ein längst überfälliger Weckruf. In der Zeit des Alleinseins erkannte sie, dass Ruhm und beruflicher Aufstieg keinen Wert haben, wenn man den Menschen verliert, der einen am besten kennt und liebt. Sie reflektierte ihr Verhalten kritisch und kam zu der schmerzhaften Einsicht, dass ihr Egoismus die Beziehung vergiftet hatte. Dieser Prozess der Selbsterkenntnis war hart und erforderte viel Demut, doch er legte den Grundstein für einen Neuanfang. Hans Mahr bewies in dieser Phase eine Größe, die Burkard heute noch zutiefst bewundert, indem er bereit war, an der Heilung der Wunden zu arbeiten.

Gemeinsam schafften sie es, aus der Krise gestärkt hervorzugehen. Sie lernten, dass eine Partnerschaft auf Augenhöhe nur funktioniert, wenn man das Ego zurückstellt und dem anderen den Raum gibt, den er verdient. Die Versöhnung und die darauffolgenden Jahre schweißten das Paar enger zusammen als je zuvor. Dass sie nach 28 Jahren „wilder Ehe“ erst kürzlich heimlich geheiratet haben, ist die Krönung dieser langen Reise, die beinahe ein jähes Ende gefunden hätte. Die Moderatorin möchte mit ihrer Geschichte zeigen, dass Krisen kein Endpunkt sein müssen, sondern eine Chance für echtes Wachstum bieten, wenn man bereit ist, sich den eigenen Fehlern zu stellen.
Heute blickt Katja Burkard mit einer Mischung aus Reue und Stolz auf diese turbulente Zeit zurück. Sie weiß, dass ihr Glück mit Hans Mahr keine Selbstverständlichkeit ist, sondern das Ergebnis harter emotionaler Arbeit. Ihr „Ego-Trip“ gehört der Vergangenheit an, dient ihr aber als ständige Mahnung, was im Leben wirklich zählt. Die Fans reagieren mit viel Respekt auf so viel Ehrlichkeit von einem Star, der normalerweise für Perfektion steht. Es ist die Geschichte einer Frau, die lernen musste, dass wahre Stärke darin liegt, Schwächen zuzugeben und für die Liebe zu kämpfen, auch wenn man sich selbst dabei erst einmal neu finden muss.