Harald Glööckler wäre nicht die schillerndste Ikone der deutschen Modewelt, wenn er sich mit den Grenzen der Erdatmosphäre zufriedengeben würde. Der exzentrische Designer, der sein ganzes Leben lang nach dem Höchsten, Glanzvollsten und Absolutesten strebt, hat nun ein Vorhaben verkündet, das selbst seine treuesten Anhänger sprachlos macht. Es ist ein Plan von solch astronomischem Ausmaß, dass viele Beobachter sich fragen, ob der „Prince Pompöös“ nun endgültig den Kontakt zur Realität verloren hat. Glööckler will seine unverwechselbare Ästhetik dorthin bringen, wo noch nie zuvor ein Modeschöpfer gewirkt hat: Er plant ernsthaft den Sprung ins Weltall, um dort seine Vision von Prunk und Gloria zu verwirklichen.
Die Atmosphäre rund um diese Ankündigung ist elektrisierend und gleichermaßen von ungläubigem Kopfschütteln geprägt. Für Harald Glööckler ist die Welt, wie wir sie kennen, scheinbar zu klein und zu grau geworden. Er spricht von einer Mission, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Es geht ihm nicht nur um einen kurzen Flug in die Schwerelosigkeit, sondern um die totale Inszenierung seines Imperiums in den unendlichen Weiten des Kosmos. Wer den Designer kennt, weiß, dass er keine halben Sachen macht. Wenn er sich ein Ziel setzt, dann muss es leuchten, glitzern und die Menschheit in Staunen versetzen. Dieses neue Projekt ist die Krönung eines Lebenswerkes, das schon immer darauf ausgelegt war, die Schwerkraft des Alltäglichen zu überwinden.
In der Branche sorgt dieses Vorhaben für regelrechte Schockwellen und heftige Diskussionen. Ist es ein genialer Marketing-Schachzug oder der endgültige Beweis für einen beispiellosen Größenwahn? Kritiker spotteten bereits über die „außerirdischen“ Ambitionen des Modeschöpfers, doch Glööckler lässt sich von solch weltlichen Zweifeln nicht beirren. Für ihn ist der Weltraum die letzte Grenze, die es zu erobern gilt, um seine Definition von Schönheit unsterblich zu machen. Er sieht sich als Pionier einer neuen Ära, in der Pomp keine Grenzen kennt – nicht einmal die des Sauerstoffgehalts oder der Gravitation. Die Vorstellung, dass bald goldene Verzierungen und funkelnde Steine durch das All schweben könnten, ist so absurd wie faszinierend zugleich.

Jeder, der die Karriere von Harald Glööckler verfolgt hat, begreift, dass dieser Schritt die logische Konsequenz seines bisherigen Schaffens ist. Er hat die deutschen Wohnzimmer, die Teleshopping-Kanäle und die roten Teppiche erobert – nun ist das Universum an der Reihe. Die Details zu diesem galaktischen Vorhaben klingen wie aus einem Science-Fiction-Roman, doch der Designer meint es todernst. Es ist ein Spiel mit dem Feuer und den Finanzen, das die Welt in Atem hält. Während die einen noch über die Machbarkeit rätseln, bereitet sich der Meister des Glanzes bereits auf seinen ganz persönlichen Urknall vor. Eines ist sicher: Wenn Harald Glööckler ins Weltall aufbricht, wird er dafür sorgen, dass die Sterne vor Neid erblassen und die Menschheit mit offenem Mund in den Nachthimmel blickt.