Finanz-Schock erschüttert die Côte d’Azur: Das prachtvolle Luxus-Hotel von Carmen und Robert Geiss steht plötzlich vor der bitteren Zwangsversteigerung

Hinter den glitzernden Kulissen der absoluten High Society braut sich ein gewaltiges Unwetter zusammen, das die schillernde Welt von Deutschlands bekanntesten TV-Millionären ins Wanken bringt. Seit über einem Jahrzehnt lassen Carmen und Robert Geiss ein Millionenpublikum an ihrem sagenhaften Jetset-Leben teilhaben, doch nun droht ein herber Verlust im sonnigen Frankreich. Ihr ganzer Stolz an der mondänen Côte d’Azur, das edle Vier-Sterne-Resort Maison Prestige Roberto Geissini in der exklusiven Gemeinde Grimaud direkt am malerischen Golf von Saint-Tropez, soll unter den Hammer kommen. Die französischen Behörden machen ernst und haben eine unbarmherzige Zwangsversteigerung in die Wege geleitet, die das Unternehmertum des Kult-Paares zutiefst erschüttert.

Dieses drohende Desaster hat einen extrem ernsten Hintergrund, der tief in den Akten des französischen Fiskus verankert ist. Es geht um vermeintliche Steuerschulden und Nachforderungen in schwindelerregender Millionenhöhe. Das gesamte steuerliche Drama nahm bereits vor vielen Jahren seinen Lauf: Das idyllische Grundstück, auf dem sich die weitläufige Anlage mit ihren luxuriösen Villen und insgesamt drei traumhaften Pools befindet, wurde von den Geissens bereits im Jahr 2008 erworben. Nach den strengen französischen Gesetzen hätten sie die Immobilie eigentlich nach einer Frist von fünf Jahren wieder veräußern müssen, um von massiven Steuervergünstigungen für Immobiliengeschäfte dauerhaft zu profitieren. Doch dieser Weiterverkauf fand niemals statt, stattdessen eröffneten Carmen und Robert im Jahr 2015 feierlich ihr eigenes Hotel-Paradies. Verzögerungen beim Bau sowie die Nachwehen der damaligen Weltwirtschaftskrise machten den ursprünglichen Plänen einen dicken Strich durch die Rechnung. Nach Ablauf aller Fristen leitete der Staat eine umfassende Steuerprüfung ein, die nun in dicken Strafen, Zinsen und Säumniszuschlägen mündete.

Die offiziellen Forderungen richten sich direkt gegen die in Luxemburg registrierte Firma Whereland Real Estate SA, welche sich im Besitz des gelernten Unternehmers befindet. Das zuständige Amtsgericht in der Stadt Draguignan setzte daraufhin sogar schon einen konkreten Versteigerungstermin an, bei dem das prachtvolle Anwesen mit einem schockierend niedrigen Startpreis von gerade einmal eineinhalb Millionen Euro aufgerufen werden sollte. Für das glamouröse Ehepaar steht bei diesem knallharten Justiz-Krimi verdammt viel Geld und Prestige auf dem Spiel.

Carmen Geiss und Robert rechtfertigen sich für teure Dubai-Schokolade |  STERN.de

Robert Geiss denkt jedoch überhaupt nicht daran, kampflos das Feld zu räumen und sieht sich im bitteren Clinch mit den Behörden völlig im Recht. Er gibt sich gewohnt kämpferisch und betont energisch, dass viele ausländische Grundstücksbesitzer in Frankreich von völlig überzogenen Forderungen der Ämter betroffen seien. Seit Jahren fechten sie diesen zähen juristischen Krieg hinter den Kulissen aus. Er stellte zudem unmissverständlich klar, dass der Hotelbetrieb an sich rechtlich völlig getrennt von dem laufenden Prozess zu betrachten sei, da das Hotel lediglich als Mieter agiere und der bestehende Mietvertrag weiterhin seine volle Gültigkeit besitze. Obwohl bereits im vergangenen September ein Versteigerungstermin drohte, schlug Robert rechtzeitig mit einer offiziellen Berufung vor Gericht zurück. Bis zu einer endgültigen, rechtskräftigen Entscheidung der Richter läuft der exklusive Betrieb der Oase für die wohlhabenden Gäste ganz normal weiter. Die Geissens zeigen sich nach außen hin weiterhin felsenfest davon überzeugt, dass sie die Zwangsversteigerung mit ihren Anwälten endgültig abwenden können, doch der dunkle Schatten des Fiskus schwebt unerbittlich über ihrem Lebenswerk.