Ein langer, schimmernder Fisch zappelte im seichten Wasser vor einem mexikanischen Strand und versuchte verzweifelt, an den Strand zu gelangen – ein erstaunlicher Moment, den Passanten auf Video festhalten konnten.
Augenzeugen berichteten, dass der Riemenfisch direkt auf die Menschen zuschwamm, seinen Kopf aus dem Wasser hob und sich trotz dreier Rettungsversuche weigerte, in die Tiefe zurückzukehren. Einige Strandbesucher spekulierten, dass der Fisch verletzt sein könnte.

Der als „König der Heringe“ bekannte Riemenfisch ist eine Tiefseeart aus der Ordnung der Lampriformes, die typischerweise in gemäßigten und tropischen Gewässern des Pazifiks, Atlantiks und Indischen Ozeans lebt. Er hat einen bandartigen Körper, der bis zu 3,5 Meter lang werden kann, und eine auffällige silberweiße Farbe mit bläulichen Schattierungen.
Riemenfische sind für ihren einzigartigen Schwimmstil bekannt – sie gleiten oft senkrecht dahin, wobei ihr Kopf nach oben zeigt. Das könnte erklären, warum der in Mexiko gesichtete Riemenfisch wiederholt seinen Kopf aus dem Wasser hob. Sein Auftauchen in seichten Gewässern ist jedoch höchst ungewöhnlich, was die Theorie stützt, dass er verletzt war.
Der ominöse Spitzname des Riemenfisches „Weltuntergangsfisch“ stammt aus der japanischen Mythologie. Demnach tauchen diese schwer fassbaren Tiere angeblich als Warnung vor drohenden Naturkatastrophen wie Erdbeben und Tsunamis auf.