Supertaifun Ragasa verwüstet Hotel in Hongkong, Zahl der Todesopfer steigt auf 17

Der Supertaifun Ragasa hat in ganz Ostasien verheerende Schäden angerichtet, mindestens 17 Menschenleben gefordert und auf den Philippinen, in Taiwan und Hongkong große Zerstörungen angerichtet.

Der Sturm, der die Philippinen am 22. September mit Windgeschwindigkeiten von über 265 km/h erreichte (entspricht der Kategorie 5), fegte über Südtaiwan und traf am 23. und 24. September Hongkong. In Hongkong wurde das Fullerton Ocean Park Hotel in Aberdeen überflutet, als am frühen Mittwochmorgen gewaltige Wellen durch die Glastüren schlugen. Schockierende Aufnahmen zeigen das eindringende Wasser und die Gäste, die sich in Sicherheit bringen. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet.

In Taiwan kamen bei den verheerenden Überschwemmungen des Stausees Matai’an Creek 17 Menschen ums Leben, rund 90 weitere wurden verletzt. Viele werden noch immer vermisst. Die Behörden, darunter auch der taiwanesische Premierminister Cho Jung-tai, mobilisierten Militär, medizinisches Personal und Rettungsteams zur Katastrophenhilfe.

In Südchina und Hongkong schlossen Schulen und Geschäfte, Hunderte Flüge wurden gestrichen und über 770.000 Menschen in Guangdong evakuiert. Etwa eine Million Menschen sollen umgesiedelt werden. In einigen Gebieten Hongkongs erreichte der Wasserstand 3,6 bis 4,5 Meter, was zur Auslösung eines Sturmtiefs der Stufe T10 führte, das später nach dem Vorbeiziehen des Taifuns herabgestuft wurde.

Ragasa zieht nun auf Vietnam und Laos zu und hinterlässt als einer der stärksten Stürme des Jahres 2025 eine Spur der Zerstörung und Angst.