Hollywood-Star Patrick Dempsey, der vor allem als charmanter Dr. «McDreamy» in Grey’s Anatomy bekannt wurde, hat nicht nur eine ikonische Fernsehkarriere hinter sich – sein Liebesleben vor dem Ruhm war ebenso spektakulär. Bevor er Jillian Fink traf, mit der er seit über 25 Jahren glücklich verheiratet ist und drei gemeinsame Kinder hat, erlebte der Schauspieler eine erste Ehe, die damals in den 1980er-Jahren für reichlich Gesprächsstoff und kontroverse Schlagzeilen sorgte.
Mit gerade einmal 21 Jahren heiratete Dempsey 1987 die deutlich ältere Schauspielerin Rochelle „Rocky“ Parker, die damals 48 Jahre alt war – ein Altersunterschied von 26 Jahren, der in Hollywood und bei Fans gleichermaßen Aufsehen erregte. Rocky Parker war zu dieser Zeit nicht nur eine erfahrene Künstlerin, sondern auch die Mutter von drei Kindern – darunter ein Sohn, der zu diesem Zeitpunkt älter war als Dempsey selbst.
Die beiden hatten sich Mitte der 1980er-Jahre bei einer Theaterproduktion kennengelernt, in der Parker eine Rolle spielte und später Dempseys Managerin wurde. Aus der beruflichen Zusammenarbeit entwickelte sich damals eine leidenschaftliche Beziehung – doch je mehr die Öffentlichkeit von dieser ungewöhnlichen Verbindung erfuhr, desto mehr wurde sie zum Thema. Viele Beobachter konnten den frühen Schritt des jungen Dempsey kaum nachvollziehen, während andere den drastischen Altersunterschied und das familiäre Umfeld hinterfragten.
Nach drei Jahren Ehe begann die Beziehung zu bröckeln, und Rocky Parker reichte bereits 1991 die Scheidung ein – sie endete offiziell 1994. Während der Scheidungsverfahren kam es zu einem bitteren Rosenkrieg: Parker erhob in Gerichtsdokumenten schwere Vorwürfe gegen Dempsey, unter anderem häusliche Gewalt und Kontrollverhalten, sowie Anschuldigungen über Alkohol- und Drogenmissbrauch. Diese Aussagen sorgten damals für großen Wirbel und verstärkten die ohnehin spitze öffentliche Debatte über ihre Ehe.
Doch Jahre später nahm Rocky Parker diese Vorwürfe offiziell zurück und erklärte, dass viele der Anschuldigungen im Affekt und in der Aufregung der Scheidung gefallen seien und nicht der Wahrheit entsprächen. „In der Hitze einer Scheidung sagen Menschen manchmal Dinge, die sie normalerweise nicht sagen würden“, hieß es in ihrem Statement, in dem sie ausdrücklich klarstellte, dass die Beschuldigungen über körperliche und seelische Misshandlung, Alkoholismus und Drogengebrauch nicht korrekt seien.

Auch Dempsey selbst hat sich später selten direkt zu dieser Zeit geäußert, äußerte aber einmal in einem Interview, dass diese Ära für ihn im Rückblick wie ein „Freudscher Albtraum“ wirkte und dass er daraus wichtige persönliche Lehren gezogen habe, auch wenn sie ihn gelähmt und verwirrt zurückgelassen habe.
Was damals als skandalöse Hollywood-Ehe begann, gilt heute als ein frühes Kapitel in Dempseys Leben, das ihm nicht nur berufliche Türen öffnete, sondern auch tiefe persönliche Lektionen bot – und das spätestens mit seinem erneuten Eheglück an der Seite von Jillian endgültig der Vergangenheit angehört.