Новый заголовок: TV-Beben bei RTL2 Sender zieht Reißleine und serviert Michael Wendler nach massivem Widerstand ab

Es sollte das spektakulärste Comeback des Jahres werden, doch am Ende blieb nur ein gewaltiger Scherbenhaufen: Der Privatsender RTL2 hat die geplante Dokumentation über Michael Wendler und seine schwangere Ehefrau Laura Müller mit sofortiger Wirkung gestoppt. Nur einen einzigen Tag nach der großspurigen Ankündigung, dem umstrittenen Schlagersänger eine neue Primetime-Bühne zu bieten, knickte der Sender unter dem beispiellosen Druck der Öffentlichkeit und prominenter Kollegen ein. Die Welle der Empörung, die über die Münchner Sendezentrale hereinbrach, war so gewaltig, dass den Verantwortlichen keine andere Wahl blieb, als die Notbremse zu ziehen.

Dabei war der Plan für die Einschaltquoten-Jäger eigentlich perfekt ausgeheilt: Eine sechsteilige Doku-Soap sollte intime Einblicke in das Leben des Paares in den USA geben, wobei die Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes als glanzvoller Höhepunkt der Staffel inszeniert werden sollte. Doch die Rechnung wurde ohne das Publikum und die Werbepartner gemacht. Sofort nach Bekanntwerden der Pläne formierte sich massiver Widerstand. Der Vorwurf wog schwer: Wie kann ein Sender, der sich offiziell gegen Hetze und für Toleranz ausspricht, einem Mann eine Plattform bieten, der während der Pandemie mit rechtsextremen Verschwörungstheorien und bizarren Vergleichen zur NS-Zeit aufgefallen war?

Besonders brenzlig wurde die Lage für RTL2, als die eigenen Zugpferde mit dem Absprung drohten. Die Geissens, seit Jahren das Aushängeschild des Senders, fanden deutliche Worte und machten klar, dass eine Zusammenarbeit mit einem Sender, der Verschwörungsideologien normalisiert, für sie nicht infrage käme. Carmen Geiss stellte unmissverständlich fest, dass sie bereit sei, ihre Koffer zu packen, sollte der Wendler tatsächlich auf den Bildschirm zurückkehren. Dieser interne Druck scheint letztlich den Ausschlag gegeben zu haben. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte der Sender nun kleinlaut, dass man die negativen Reaktionen ernst nehme und das Projekt nicht weiterverfolgen werde. Man wolle nicht einmal den Anschein erwecken, Abstriche bei den Werten von Weltoffenheit und Toleranz zu machen.

Michael Wendler selbst zeigte sich von der plötzlichen Absage völlig überrumpelt. In der Nacht versuchte er noch, die Wogen auf dem Instagram-Kanal seiner Frau zu glätten. Er beteuerte, kein Rassist oder Antisemit zu sein und bedauerte „viele“ seiner früheren Äußerungen – ohne dabei jedoch konkret zu werden. Er bat flehentlich um eine zweite Chance, doch diese Tür wurde ihm nun endgültig vor der Nase zugeschlagen. Die Enttäuschung beim Sänger sitzt tief, zumal er bereits mit einer festen Zusage und vertraglichen Vereinbarungen gerechnet hatte. Für ihn bleibt das geplatzte TV-Projekt ein finanzielles und berufliches Desaster.

Für RTL2 hingegen bleibt ein massiver Imageschaden zurück. Die Kritik, überhaupt erst mit dem Gedanken gespielt zu haben, den „Egal“-Interpreten zu rehabilitieren, hallt in der Medienwelt laut nach. Kritiker werfen dem Sender vor, nur aus Angst vor dem wirtschaftlichen Ruin und dem Verlust anderer Stars gehandelt zu haben, statt aus echter moralischer Überzeugung. Während die Dreharbeiten nun offiziell für beendet erklärt wurden, bevor sie überhaupt richtig begonnen hatten, steht eines fest: Der Name Michael Wendler bleibt im deutschen Fernsehen vorerst eine Persona non grata. Das geplante „Baby-Glück“ im Scheinwerferlicht findet nun ohne Kameras statt.