Claudia Obert ist eine Frau, die sich nur selten darum kümmert, was andere über sie denken. Die Unternehmerin und Reality-TV-Persönlichkeit ist bekannt für ihre direkte Art, provokante Sprüche und einen Lebensstil, der immer wieder für Gesprächsstoff sorgt. Doch besonders viel Aufmerksamkeit bekam damals ihre ungewöhnliche Nähe zu Cedric Beidinger, dem deutlich jüngeren Gewinner von „Big Brother“.
Der Altersunterschied zwischen den beiden war beträchtlich. Obert war 58 Jahre alt, während Beidinger gerade einmal 26 war. Schon deshalb wollten viele wissen, was genau hinter ihrer Verbindung steckte.
War er tatsächlich nur ihr Assistent?
Oder entwickelte sich zwischen den beiden vielleicht doch etwas, das über ein berufliches Verhältnis hinausging?
Die Spekulationen wurden zusätzlich dadurch angeheizt, dass die beiden gemeinsam auftraten und sich auffallend vertraut zeigten. In sozialen Netzwerken waren gemeinsame Bilder zu sehen, und ihre lockeren Gespräche sorgten immer wieder für neue Kommentare.
Schließlich beschlossen Claudia Obert und Cedric Beidinger, sich den Fragen selbst zu stellen.
In einer Frage-Antwort-Runde auf Beidingers YouTube-Kanal ging es genau um das Thema, das viele Zuschauer interessierte: Was verbindet die beiden eigentlich?
Beidinger fand zunächst ausgesprochen positive Worte für Obert. Er erklärte, dass er an ihr ihre Lebenserfahrung schätze und vor allem ihre selbstbewusste Art bewundere. Sie lasse sich von anderen Menschen wenig vorschreiben und gehe ihren eigenen Weg.
Für eine Frau, die seit Jahren öffentlich für ihre Unabhängigkeit steht, war das durchaus ein Kompliment.
Doch Obert selbst reagierte deutlich nüchterner.
Sie erklärte, dass sie durchaus bereit sei, auf Menschen zu hören, die etwas besser wissen als sie. Was sie sich allerdings nicht gefallen lasse, sei, dass andere ihr vorschreiben wollten, was sie zu tun habe.
Diese Einstellung passt zu dem Bild, das die Öffentlichkeit seit Jahren von ihr kennt.
Claudia Obert möchte ihr Leben nach ihren eigenen Regeln führen.
Und genau das scheint auch einer der Punkte zu sein, die Cedric an ihr beeindruckten.
Doch dann wurde das Gespräch noch interessanter.
Beidinger wurde gefragt, ob Obert seinem persönlichen Typ entspreche. Seine Antwort ließ erneut aufhorchen. Er erklärte sinngemäß, dass er sich wünsche, seine zukünftige Partnerin würde zumindest die Hälfte von Claudias Eigenschaften besitzen.

Das klingt zunächst nach einem ziemlich großen Kompliment.
Doch Obert ließ sich davon nicht beeindrucken.
Stattdessen machte sie sich über ihren jungen Begleiter lustig und behauptete scherzhaft, er suche eigentlich eine Frau, die ordentlich Geld verdiene, seine Hobbys finanziere und mit ihm durch die Welt reisen könne.
Es war genau diese Mischung aus Humor und Provokation, die das Gespräch so unterhaltsam machte.
Aber eine Frage blieb weiterhin offen.
Was war wirklich zwischen den beiden?
Denn inzwischen hatten sich die Gerüchte längst verselbstständigt. Die Öffentlichkeit wollte wissen, ob die Unternehmerin und der junge „Big Brother“-Gewinner vielleicht tatsächlich ein Paar waren.
Dann kam die direkte Frage.
Und Obert antwortete auf ihre ganz eigene Weise.
Sie behauptete scherzhaft, die beiden hätten dreimal am Tag Sex – morgens, mittags und abends. Anschließend setzte sie noch einen drauf und erklärte lachend, Beidinger sei davon manchmal völlig erschöpft.
Für einen Moment konnte diese Aussage natürlich wie eine spektakuläre Enthüllung wirken.
Doch dann wurde klar, was tatsächlich dahintersteckte.
Beidinger erklärte selbst, dass es sich um Ironie handelte.
Damit war die vermeintliche Sensation plötzlich eine ganz andere Geschichte.
Denn genau dieses Spiel mit Erwartungen gehört zu Claudia Oberts öffentlicher Persönlichkeit. Sie weiß, wie schnell eine provokante Aussage Aufmerksamkeit erzeugen kann – und offenbar hatte sie auch in diesem Gespräch keine Angst davor, die Gerüchte noch ein wenig weiter anzuheizen.
Trotzdem wollten die Zuschauer natürlich eine ernsthafte Antwort.
Wie würden die beiden ihr Verhältnis tatsächlich beschreiben?
Hier wurde es deutlich weniger spektakulär.
Obert erklärte, ihre Beziehung sei in erster Linie beruflicher Natur – ähnlich wie zwischen einem Chef und seinem Assistenten.
Cedric Beidinger war für sie als eine Art Allrounder tätig. Er kümmerte sich um verschiedene Aufgaben und unterstützte sie in ihrem Alltag.
Beidinger selbst formulierte es sogar noch deutlicher. Er sagte, er wünsche sich manchmal, ihr Verhältnis wäre eher wie das zwischen Mutter und Sohn – dann hätte er mehr Freizeit und würde nicht so erschöpft aussehen.
Anschließend stellte er klar: Sie seien gute Freunde und alles sei in Ordnung.
Damit war die Situation eigentlich geklärt.
Doch natürlich blieb noch eine weitere Frage interessant: Was verdiente der junge Assistent eigentlich bei Obert?
Auch darauf gab es eine konkrete Antwort.
Für seine verschiedenen Aufgaben erhielt Beidinger damals 28 Euro pro Stunde.
Damit wurde aus dem vermeintlich mysteriösen „Toyboy“ bei genauerem Hinsehen vor allem eines: ein junger Mitarbeiter, Freund und enger Begleiter der Unternehmerin.
Trotzdem ist es leicht zu verstehen, warum die Öffentlichkeit damals so neugierig war.
Claudia Obert ist nicht gerade dafür bekannt, ein langweiliges Leben zu führen. Sie tritt selbstbewusst auf, spricht offen über Beziehungen und Luxus und hat keine Angst davor, Themen anzusprechen, über die andere lieber schweigen.
Cedric wiederum war zu dieser Zeit durch seinen Sieg bei „Big Brother“ selbst in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit gerückt.
Zwei auffällige Persönlichkeiten, ein großer Altersunterschied und viele gemeinsame Auftritte – die Zutaten für Spekulationen waren damit perfekt.
Doch hinter den Schlagzeilen verbarg sich letztlich eine viel weniger dramatische Erklärung.
Die beiden verstanden sich gut.
Sie arbeiteten zusammen.
Sie verbrachten Zeit miteinander.
Und sie machten sich offenbar gerne einen Spaß daraus, die Öffentlichkeit mit doppeldeutigen Aussagen zu provozieren.
Gerade deshalb wurde aus einer relativ einfachen beruflichen Verbindung eine Geschichte, über die damals zahlreiche Menschen diskutierten.
Und dann kam die entscheidende Aussage, die viele Fragen beantwortete.
Nicht die provokante Bemerkung über angeblich dreimal täglichen Sex war die eigentliche Antwort.
Nicht die Komplimente von Beidinger.
Nicht die gemeinsamen Fotos.
Sondern der Satz, der danach fiel: Es war Ironie.
Die beiden waren nach eigener Darstellung kein Liebespaar.
Ihr Verhältnis beschrieben sie als freundschaftlich und beruflich – als Chef und Assistent.
Und genau darin liegt die überraschende Wendung der Geschichte: Was für Außenstehende wie eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer deutlich älteren Unternehmerin und einem jungen „Big Brother“-Star wirken konnte, stellte sich bei genauerem Hinsehen vor allem als eine ungewöhnliche Freundschaft mit viel Humor und noch mehr Provokation heraus.