😲Forscher behaupten, dass zwei Menschen in ihren Träumen mithilfe von Gehirnwellen kommuniziert haben.💫

Wissenschaftler in Kalifornien haben eine Science-Fiction-Idee in die Realität umgesetzt: Ein Unternehmen namens REMspace hat erfolgreich eine bidirektionale Kommunikation zwischen zwei Personen ermöglicht, während beide schliefen und luzide Träume hatten. Luzides Träumen tritt auf, wenn sich eine Person bewusst wird, dass sie träumt, und manchmal Aspekte des Traums steuern kann. Dies geschieht normalerweise während der REM-Phase (Rapid Eye Movement) des Schlafs, wenn die Träume am lebhaftesten sind. Die Teilnehmer dieser Studie waren erfahrene luzide Träumer, die ihren Traumzustand gut erkennen konnten.

Das Experiment wurde am 24. September durchgeführt. Vor dem Einschlafen wurden die Teilnehmer an spezielle Geräte angeschlossen, die ihre Gehirnaktivität und ihr Schlafmuster in Echtzeit überwachten. Diese Daten wurden an ein zentrales System gesendet, das ihre Traumzustände verfolgte, während sie sich entfalteten.

Als der erste Teilnehmer in einen Klartraum fiel, erkannte das System die Veränderung der Gehirnaktivität und übermittelte ein zufälliges Wort aus einer speziell entwickelten Sprache namens „Remmyo“. Das Wort „Zhilak“ wurde dem Träumer über Ohrstöpsel übermittelt, während er schlief. Im Traum hörte der Teilnehmer das Wort und wiederholte es laut, wobei Sensoren das gesprochene Wort erfassten und an das System weiterleiteten.

Kurz darauf erreichte auch die zweite Teilnehmerin einen Zustand des Klarträumens. Das System erkannte die damit verbundene Gehirnaktivität und schickte ihr dasselbe Wort, „Zhilak“, über ihre Ohrstöpsel. Sie hörte das Wort in ihrem Traum und wiederholte es ebenfalls laut. Als sie aufwachte, bestätigte sie, dass das Wort, das sie in ihrem Traum gehört hatte, tatsächlich „Zhilak“ war, was einen erfolgreichen Fall der Kommunikation zwischen zwei Personen in ihren Traumzuständen markierte.

Dieser Durchbruch könnte die Schlafforschung erheblich voranbringen. REMspace ist davon überzeugt, dass diese Technologie irgendwann in der psychischen Behandlung, der Kompetenzentwicklung und in verschiedenen anderen Bereichen eingesetzt werden könnte. Die Ergebnisse müssen jedoch von anderen Forschern validiert und reproduziert werden, um ihre Zuverlässigkeit und Wirksamkeit sicherzustellen.

„Gestern schien die Kommunikation im Traum noch Science-Fiction zu sein. Morgen wird sie so alltäglich sein, dass wir uns unser Leben ohne diese Technologie nicht mehr vorstellen können“, sagte Michael Raduga, CEO und Gründer von REMspace. „Dies öffnet die Tür für zahllose kommerzielle Anwendungen und verändert unsere Sicht auf Kommunikation und Interaktion in der Traumwelt.“