„Die Menschen um dich herum leiden mehr“: Willis‘ Krankheit hat das Leben seiner Lieben zur Hölle gemacht – Der Schauspieler benimmt sich wie ein launisches Kind

Die unheilbare Krankheit des Künstlers belastete seine Familie nicht nur moralisch.

Bruce Willis kämpft seit mehreren Jahren mit frontotemporaler Demenz, die sich laut jüngsten Aussagen der Frau des Schauspielers verschlimmert hat. Es ist logisch, dass Fans von „Stirb langsam“ die Hauptfrage stellen: Wie lange kann man mit einer solchen Diagnose leben? Wir haben uns an einen Neurologen gewandt, um das herauszufinden.

Entgegen den Stereotypen führt die Krankheit selbst laut dem Spezialisten nicht zum schnellen Tod:

„Patienten mit frontotemporaler Demenz leben lange und sterben meist an unsachgemäßer Pflege, Erschöpfung und einigen sekundären Symptomen. An der Krankheit selbst sterben sie in der Regel nicht so schnell.“

Die größte Tragödie besteht jedoch darin, dass der Patient selbst nicht versteht, was passiert.

„Sie merken es nicht einmal. Bei Frontaldemenz leiden kritische kognitive Funktionen. Sie merken es nicht, für sie ist es normal. Die Menschen um sie herum leiden mehr. Aber für sie ist alles in Ordnung. Sie sind wie launische Kinder.“

Aus diesem Grund fällt fast die gesamte Belastung der Untersuchung auf die Angehörigen, denn für solche Patienten kommt es vor allem auf die richtige Pflege an.

Menschen mit einer solchen Diagnose können versehentlich etwas Falsches trinken oder essen und wenn sie krank werden, behandeln sie sich natürlich nicht selbst.

„Und wenn es zu einer schweren Erkrankung kommt, sterben die Menschen meist an den Begleiterkrankungen  “, erklärt der Arzt.

Ja, heute bietet Willis‘ Familie rund um die Uhr Betreuung: Der Schauspieler lebt in einem separaten Haus mit Krankenschwestern und Ausrüstung, um Stress und Komplikationen zu vermeiden. Aber mit jedem Jahr wird das Leben der Angehörigen des Künstlers schwieriger.