Fotos des ehemaligen Präsidenten Donald Trump mit einem blauen Fleck an der Hand sind erneut viral gegangen und haben in den sozialen Medien Wellen von Spekulationen ausgelöst. Viele Nutzer ziehen sogar Parallelen zur verstorbenen Königin Elizabeth II., die nur zwei Tage vor ihrem Tod im Jahr 2022 mit einem ähnlichen Fleck an der Hand auftauchte.

Virale Fotos werfen Fragen auf
Laut USA Today zeigten Nahaufnahmen aus dem Oval Office vom 22. August eine Hautstelle an Trumps Hand, die offenbar mit Make-up kaschiert war. Tage später, am 25. August, traten die Blutergüsse bei seinem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae-Myung deutlicher hervor – was die Online-Debatte über seinen Gesundheitszustand neu entfachte.
Vergleiche mit Königin Elizabeth II.
Beobachter bemerkten schnell die Ähnlichkeit zwischen Trumps Blutergüssen und der violetten Verfärbung an Königin Elisabeths Hand kurz vor ihrem Tod. Diese Ähnlichkeit hat Spekulationen und Bedenken geschürt, ob der ehemalige Präsident ernsthafte gesundheitliche Probleme hat.

Erklärung des Weißen Hauses
Das Weiße Haus spielte die Bedenken jedoch herunter. Beamte führten die Blutergüsse auf leichte Reizungen durch häufiges Händeschütteln und Trumps regelmäßige Einnahme von Aspirin zurück, das das Blut verdünnen und die Blutergüsse deutlicher sichtbar machen kann.
In einer Pressekonferenz am 17. Juli gab Pressesprecherin Karoline Leavitt bekannt, dass bei Trump eine chronische Veneninsuffizienz (CVI) diagnostiziert worden sei – eine häufige und nicht lebensbedrohliche Venenerkrankung. Auch der Arzt des Weißen Hauses, Dr. Sean Barbabella, beruhigte die Öffentlichkeit und bezeichnete die Blutergüsse als harmloses Symptom der Erkrankung.
Was ist chronische Veneninsuffizienz?
Laut der Cleveland Clinic tritt CVI auf, wenn die Beinvenen geschädigt sind und das Blut nicht mehr effektiv zum Herzen zurückleiten können. Dies kann zu Blutstauungen in den Venen führen, die Schwellungen, Druckgefühl und manchmal sichtbare Blutergüsse verursachen. Obwohl die Erkrankung nicht tödlich verläuft, kann sie Beschwerden verursachen und unbehandelt mit der Zeit zu ernsteren Komplikationen führen.


Symptome einer chronischen Veneninsuffizienz
- Schmerzende oder müde Beine.
- Brennen, Kribbeln oder Ameisenlaufen in den Beinen.
- Krämpfe in der Nacht.
- Verfärbte Haut, die rötlich-braun aussieht.
- Ödeme (Schwellungen)
- Schuppige oder juckende Haut an Ihren Beinen oder Füßen.
- Völle- oder Schweregefühl in den Beinen.
- Lederartig aussehende Haut an Ihren Beinen.
- Geschwüre (offene Wunden)
- Krampfadern.