Donald Trump äußert sich zu viralen Todesgerüchten: „Das ist eine ernste Sache“

Die Spekulationen über Donald Trumps Gesundheitszustand verschärften sich, nachdem im Internet falsche Behauptungen aufkamen, der Präsident sei gestorben.

Bei einer Pressekonferenz am Dienstag, dem 2. September, wurde der 79-jährige Trump gefragt, ob er von den viralen Gerüchten wisse.

„Nein. Wirklich? Das habe ich nicht gesehen“, antwortete er. Er gab zu, dass er wusste, dass die Leute seinen Gesundheitszustand in Frage stellten, und sagte, er sehe oft „Berichte“, betonte aber, dass er von der Todesverschwörung nichts gehört habe. „Das ist eine ziemlich ernste Sache“, fügte er hinzu.

Trump kritisierte daraufhin, dass „Fake News“ die Geschichte befeuerten, obwohl das Gerücht eigentlich unter Social-Media-Nutzern entstand und nicht von den großen Medien berichtet wurde.

Die Spekulationen begannen am Labor-Day-Wochenende, nachdem Trump mit einem großen blauen Fleck an der Hand fotografiert worden war. Hashtags wie „Trump ist tot“ und „Wo ist Trump?“ waren auf X angesagt. Seine mehrtägige Abwesenheit aus der Öffentlichkeit heizte die Spekulationen zusätzlich an, während Vizepräsident JD Vance die Gerüchteküche anheizte, als er erklärte, er sei bereit, im Notfall einzugreifen.

Am Samstag erschien Trump erneut öffentlich im Trump National Golf Club in Virginia, wo ihn Reporter fotografierten. Am Montag kehrte er erneut in den Club zurück und verbrachte dort mehr als fünf Stunden. Trotzdem kursierten im Internet weiterhin Gerüchte über seinen Gesundheitszustand.

Eric Trump, der zweitälteste Sohn des Präsidenten, bezeichnete die Gerüchte als „krank und verdreht“ und zitierte in einer Nachricht seinen Vater mit den Worten, er habe sich „nie besser gefühlt“.

In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Bedenken hinsichtlich Trumps Gesundheitszustand, vor allem im Zusammenhang mit wiederkehrenden Blutergüssen an seiner Hand, die zuvor mit Make-up abgedeckt war. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, führte dies auf ständiges Händeschütteln zurück, während sein Arzt, Sean Barbarella, erklärte, es liege an einer Weichteilreizung und der Einnahme von Aspirin zur Herzgesundheit.

Im Juli wurde bei Trump zudem eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert, eine häufige und im Allgemeinen harmlose Erkrankung bei Menschen über 70, die zu Knöchelschwellungen führen kann. Trotzdem hat sein Arzt wiederholt erklärt, Trump sei „weiterhin bei bester Gesundheit“.