Kim Kardashian und Kris Jenner reichen Verleumdungsklage gegen Ray J wegen krimineller Äußerungen ein

Kim Kardashian und ihre Mutter Kris Jenner gehen gerichtlich gegen Ray J vor und werfen ihm Verleumdung vor, nachdem er angedeutet hatte, dass ihnen eine bundesstaatliche Untersuchung wegen organisierter Kriminalität drohen könnte.

Die am Mittwoch eingereichte Klage basiert auf Äußerungen von Ray J. – bürgerlicher Name William Ray Norwood Jr. – bei Medienauftritten Anfang des Jahres. In einer TMZ-Sondersendung vom Mai bemerkte er, es würde ihn nicht überraschen, wenn die Kardashians wegen organisierter Kriminalität angeklagt würden. Später wiederholte und verschärfte er diese Behauptungen in einem Twitch-Livestream am 24. September und behauptete, dass „die Bundesbehörden Ermittlungen gegen Kardashian und Jenner anstellen“ würden. Er kündigte sogar an, ein bundesstaatliches RICO-Verfahren gegen sie „fallen zu lassen“, und verglich die Situation mit den anhaltenden rechtlichen Problemen von Sean „Diddy“ Combs.

Ihr Anwalt, Alex Spiro, erklärte: „Kris Jenner und Kim Kardashian haben noch nie zuvor eine Verleumdungsklage eingereicht und sich auch nicht durch Lärm ablenken lassen – aber diese falsche und schwerwiegende Anschuldigung ließ ihnen keine andere Wahl.“

Der Klage zufolge werfen Jenner und Kardashian Ray J. eine „anhaltende Kampagne der Belästigung und Verleumdung“ vor, die auf seiner Unfähigkeit beruht, seine frühere Beziehung mit Kardashian (2002–2006) hinter sich zu lassen. Sie argumentieren, er nutze weiterhin ihre Namen, um Aufmerksamkeit zu erregen.

In der Klage wird betont, dass es keine Ermittlungen wegen organisierter Kriminalität gebe und keine Strafverfolgungsbehörde jemals ein solches Verfahren gegen sie eingeleitet habe. Die Reality-Stars behaupten, Ray Js Kommentare seien als Tatsachenbehauptungen und nicht als Meinungen dargestellt worden und entbehrten jeglicher Grundlage oder Überprüfung.

Sie argumentieren außerdem, dass seine Anschuldigungen eine „rücksichtslose Missachtung der Wahrheit“ und eine „vorsätzliche Absicht, ihren Ruf zu schädigen“ zeigten.

Laut TMZ fordern Kardashian und Jenner in dem Fall sowohl Schadensersatz als auch Strafschadenersatz.