Stellen Sie sich vor: Vor mehr als drei Jahrzehnten begrub Prinzessin Diana gemeinsam mit ihren Kindern ein kleines Stück der 90er Jahre – eine wahre Zeitkapsel. 1991, während der Grundsteinlegungszeremonie für ein neues Gebäude des Great Ormond Street Hospital in London, beschlossen sie, anstelle des üblichen Banddurchschneidens oder der Gedenktafel eine Botschaft für die Zukunft zu hinterlassen.
Zwei Schulkinder – Gewinner des Blue Peter -Wettbewerbs – wurden eingeladen, teilzunehmen. Sie wählten die Gegenstände aus, die ihrer Meinung nach die Epoche am besten repräsentierten. Diana half ihnen, alles in eine bleiverkleidete Holzkiste zu packen. Die Kapsel sollte Hunderte von Jahren unter der Erde bleiben. Doch die Pläne änderten sich, als sie kürzlich ausgegraben wurde, um Platz für ein neues Kinderonkologiezentrum zu schaffen.

Und nun das Spannendste: Was war drin? Sie fanden:
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Kylie Minogues CD „Rhythm of Love“ (denn was wären die 90er ohne eine Pop-Ikone!),
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ein Blatt Recyclingpapier und einen Reisepass,
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eine Sammlung britischer Münzen,
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ein Behälter mit fünf Baumsamen,
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und ein Hologramm einer Schneeflocke (ein echter „Wow“-Tech-Effekt der damaligen Zeit).

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Interessanterweise hat die Geschichte noch eine weitere Wendung. 1872 schuf eine andere Prinzessin von Wales – Alexandra – ebenfalls eine Zeitkapsel für dasselbe Krankenhaus. Sie enthielt angeblich ein Foto von Königin Victoria. Doch diese Kapsel wurde nie gefunden.