Ariana Grande bei der Premiere von „Wicked“ in Singapur von einem Fan angegriffen, Cynthia Erivo greift ein, um sie zu schützen

Bei der Premiere von Wicked: For Good in Singapur am Donnerstag, dem 13. November, kam es zu einem schockierenden Vorfall, als Ariana Grande auf dem roten Teppich von einem aggressiven Fan konfrontiert wurde.

Videos aus verschiedenen Perspektiven zeigen Grande, die die Rolle der Glinda spielt, wie sie zusammen mit ihren Co-Stars Michelle Yeoh, Cynthia Erivo und Jeff Goldblum über den gelben Backsteinteppich der Universal Studios Singapur schreitet. Plötzlich sprintete ein Mann in weißem Hemd und Shorts auf sie zu, packte sie und legte seinen Arm um sie, als sie versuchte, sich loszureißen.

Erivo, der Elphaba spielt, reagierte sofort und stellte sich zwischen Grande und den Mann, während er offenbar weinte. Sicherheitskräfte griffen schnell ein und entfernten den Fan. Grande wirkte sichtlich erschüttert und atmete tief durch, während Erivo und Yeoh sie trösteten.

@bellephai13 Someone freaking attacked Ariana on the yellow carpet!!!! 🤬😡 #wickedforgood #wicked #singapore #fyp #foryou ♬ original sound – belle phai

 

Der Fan wurde von Social-Media-Nutzern schnell als Johnson Wen identifiziert, der online als „Pyjama Man“ bekannt ist. Wen postete später ein eigenes Video des Vorfalls auf Instagram mit dem Kommentar: „Liebe Ariana Grande, vielen Dank, dass ich mit dir über den gelben Teppich springen durfte ❤️.“ Wen ist dafür bekannt, Promi-Veranstaltungen zu stören; so unterbrach er bereits Auftritte von Katy Perry im Juni und The Weeknd im August.

Dieser Vorfall ist besonders belastend für Grande, die offen über ihren anhaltenden Kampf mit einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) nach dem Bombenanschlag auf das Konzert in Manchester 2017 gesprochen hat, bei dem 22 Menschen ums Leben kamen. In einem Interview mit der britischen Vogue im Jahr 2018 sagte sie: „Es ist schwer darüber zu sprechen, weil so viele Menschen einen so schweren, enormen Verlust erlitten haben… Ich glaube nicht, dass ich jemals lernen werde, darüber zu sprechen, ohne zu weinen.“

Grande sprach auch über ihren langjährigen Kampf mit Angstzuständen und bemerkte: „Ich hatte schon immer Angstzustände. Ich habe nie wirklich darüber gesprochen, weil ich dachte, jeder hätte sie, aber nach der Tour im September 2017 war es so schlimm wie nie zuvor.“

Der Vorfall verdeutlicht auf drastische Weise den Druck und die Risiken, denen Prominente selbst bei hochkarätigen und gut bewachten Veranstaltungen ausgesetzt sind.