Im Oktober wurde P. Diddy zu vier Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt – ein Urteil, das den umstrittenen Rapper zutiefst verärgerte. Seine Anwälte hatten eine Höchststrafe von 14 Monaten gefordert.
Kürzlich kamen Gerüchte auf, dass der Künstler seine Haftstrafe möglicherweise gar nicht antreten muss. Laut Mithäftlingen prahlt Diddy damit, bald freigelassen zu werden, da sich angeblich Donald Trump für ihn einsetzen werde. Der Rapper behauptet, der US-Präsident plane, ihn bereits 2026 zu begnadigen. Im Gegenzug, so heißt es aus informierten Kreisen, verspreche er, seine neuen Freunde nach seiner Freilassung zu unterstützen.
Auch wenn es sich bisher nur um Gerüchte handelt, wie geht es dem 56-jährigen Diddy hinter Gittern? Das wird nun nicht nur durch Aussagen von Mithäftlingen, sondern auch durch Videos deutlich. Medien veröffentlichten Aufnahmen, die die Veränderung des Geschäftsmanns zeigen: Er ist merklich fülliger, hat grauere Haare und wirkt viel ruhiger als erwartet. In dem Video gibt er sich selbstsicher, fast wie ein Boss – ein Umstand, der den Nutzern sofort auffiel.
Eine versteckte Kamera filmte Diddy, wie er seinen Arbeitstag in der Gefängnisbibliothek in der Kapelle beendete. Dort hilft er bei der Verteilung von Filmen und religiösen Materialien an die Häftlinge.
Die Öffentlichkeit scherzt, dass der Rapper unter diesen Umständen ganz offensichtlich nicht deprimiert wirkt – im Gegenteil, er hat es sich so gemütlich wie möglich gemacht. „Sieht aus wie ein ziemlich gutes Gefängnis – mit Bibliothek und anständigen Insassen. Für Diddy wird das ein Spaziergang im Park sein.“; „Er sieht aus, als wäre er zu Hause. Als Nächstes kommen bestimmt Videos von exzessiven Partys. Da liegt das große Geld!“; „Sean muss verstehen: Wenn er rauskommt, hat er etwas, was die meisten Ex-Häftlinge nicht haben … Ein Leben, das er sich neu aufbauen kann (und in dem er gut verdient). Er wird mit Oprah reden und alles wird gut sein …“; „Ja. Wenn man sich die Umgebung so ansieht, sind sie in einer ganz normalen Kinderbibliothek oder einer Grundschulbibliothek“, bemerken sie.
Der Beginn seiner Haftstrafe verlief jedoch alles andere als ruhig: Diddy war bereits angegriffen worden. Einem Freund zufolge wachte der Rapper mit einem Messer an der Kehle auf, doch die Quelle versichert, dass dies den einflussreichen Geschäftsmann nicht im Geringsten einschüchterte.
„Wenn dieser Typ ihm wirklich schaden wollte, hätte Sean (P. Diddys bürgerlicher Name – Ed .) es zu spüren bekommen. Es hätte nur einen Augenblick gedauert, ihm die Kehle durchzuschneiden und ihn zu töten. Wahrscheinlich wollte er damit sagen: ‚Nächstes Mal hast du nicht so viel Glück.‘ Es geht nur um Einschüchterung. Aber bei Sean funktioniert das nicht. Sean kommt aus Harlem“, sagte Ciarucci zu Finney.