Bei einem besonderen Staatsbesuch im Élysée-Palast in Paris zeigte sich ein Moment, der nicht nur diplomatisch, sondern auch in royalen Kreisen für Gesprächsstoff sorgte: König Felipe VI. von Spanien (57) wurde von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) und seiner Ehefrau Brigitte Macron (72) empfangen – und der spanische Monarch setzte bei diesem Treffen ganz unverkennbar seinen Charme ein.
Die Atmosphäre war von Anfang an freundlich, als die Sonne über dem Pariser Palast schien und die Gäste aufeinandertrafen. Nachdem Emmanuel Macron seinen langjährigen Amtskollegen begrüßt hatte, führte er ihn direkt zu seiner Frau Brigitte. Was dann folgte, wirkte auf viele Beobachter wie eine kleine, aber feine Bühne der Etikette und Persönlichkeit: König Felipe ergriff die Gelegenheit, um Brigitte mit einem angedeuteten Handkuss zu begrüßen – ein altmodischer, aber charmant wirkender Gruß, der sofort alle Blicke auf sich zog.
Doch der spanische König gab sich noch nicht zufrieden. Er setzte zu einer freundlichen Begrüßungsrunde an, die über das bloße Händeschütteln hinausging: Ein Küsschen links, ein Küsschen rechts – ein nobles, höfliches Ritual, das an klassische diplomatische Höflichkeitsformen erinnerte und gleichzeitig eine persönliche Note transportierte. Die Première Dame Frankreichs, bekannt für ihre Eleganz und ihr stilsicheres Auftreten, reagierte mit sichtbarer Freude auf den herzlichen Empfang.
Präsident Macron blieb entspannt und mit einem leichten Lachen dabei, doch in typischer Gastgebermanier sorgte er mit einer amüsanten Geste dafür, dass die Situation nicht zu vertraut wurde: Mit der Hand platzierte er sich zwischen seinem Gast und seiner Ehefrau, um die Fotograf:innen geschickt in Position zu bringen und so den formellen Teil des Treffens zu strukturieren.
Der Anlass des Besuchs war die Eröffnung der Ausstellung „Le Grand Dauphin“, ein kulturelles Ereignis, das nicht nur Frankreichs reiche Geschichte ins Zentrum rückte, sondern auch die engen Beziehungen zwischen Paris und Madrid unterstrich. Der sonnige Nachmittag und das freundliche Bühnenbild schufen eine Szenerie, in der politische Etikette auf persönliche Herzlichkeit traf.
Während König Felipe und Brigitte Macron für einen kurzen, aber charmanten Moment im Mittelpunkt standen, zeigte diese Szene auch, wie souverän und gelassen beide mit ihrer Rolle umgehen: Felipe mit seiner traditionellen, höflichen Geste, Brigitte mit ihrer warmen, stilvollen Reaktion – und Emmanuel Macron als der ruhende Mittelpunkt zwischen beiden.
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