Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark ist gestorben.

Sie war 83 Jahre alt.

Prinzessin Irene von Griechenland und Dänemark, die jüngere Schwester des verstorbenen Königs Konstantin II. von Griechenland und Königin Sofia von Spanien, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Die traurige Nachricht wurde am 15. Januar bestätigt, als sie in Madrid, der spanischen Hauptstadt, wo sie viele Jahre gelebt hatte, verstarb. Auch CNN berichtete über ihren Tod.

Laut offiziellen Angaben litt Prinzessin Irene in den letzten Jahren unter anhaltenden gesundheitlichen Problemen. Ihr Zustand schränkte Berichten zufolge ihre Beweglichkeit ein, und sie wurde bei ihren letzten öffentlichen Auftritten häufig im Rollstuhl gesehen.

In einer vom griechischen Königshaus veröffentlichten Erklärung wurde tiefe Trauer über ihren Tod zum Ausdruck gebracht.
„Ihre Majestäten, der König und die Königin, und Ihre Majestät Königin Sofia geben mit großer Trauer den Tod Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Irene von Griechenland heute um 11:40 Uhr im Zarzuela-Palast in Madrid bekannt“, hieß es in der Mitteilung.

Prinzessin Irene war für ihre enge Bindung zu ihrer Schwester, Königin Sofia von Spanien, bekannt. Über viele Jahre begleitete sie die Königin regelmäßig zu offiziellen Zeremonien, Wohltätigkeitsveranstaltungen und anderen Terminen und wurde so zu einer vertrauten und respektierten Persönlichkeit im spanischen Königshaus. Ihr letzter öffentlicher Auftritt fand im Februar 2025 statt, danach zog sie sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück.

Die genaue Todesursache wurde bisher nicht bekannt gegeben. Auch Einzelheiten zur Beerdigung, einschließlich Datum und Ort der Trauerfeier, wurden noch nicht veröffentlicht.

Prinzessin Irene wurde am 11. Mai 1942 in Südafrika geboren, in einer Zeit, als die griechische Königsfamilie aufgrund politischer Unruhen in Griechenland im Exil lebte. Ihre frühe Kindheit verbrachte sie in verschiedenen Ländern; zwischen ihrem vierten und zehnten Lebensjahr kehrte sie nach Griechenland zurück, bevor sie ihre Schulbildung in einem Internat in Deutschland fortsetzte.

Nach dem Tod ihrer Mutter, Königin Frederika, im Jahr 1981 zog Prinzessin Irene dauerhaft nach Spanien und bezog die Residenz der spanischen Königsfamilie. Von da an blieb sie eng mit Königin Sofia verbunden und teilte mit ihr sowohl das private Familienleben als auch die öffentlichen Pflichten.

Mit dem Tod von Prinzessin Irene endet ein Leben, das von Exil, Pflicht und Hingabe zur Familie geprägt war – und das ein Vermächtnis stillen Dienstes und unerschütterlicher Loyalität in den königlichen Kreisen Europas hinterlässt.