Uwe Herrmann (63), der beliebte Brautmoden-Experte aus der VOX-Doku Zwischen Tüll und Tränen, erlebt privat gerade einen herben Einschnitt: Nach knapp zwei Jahren Beziehung haben er und seine 26 Jahre jüngere Partnerin Susann Hübel (37) beschlossen, getrennte Wege zu gehen – und das im Guten. Was für viele Fans zunächst schockierend klingt, war für die beiden offenbar ein überlegter und einvernehmlicher Schritt.
Herrmann, der in der Reality-Show seit Jahren Bräute in ihren wichtigsten Moment begleitet, sah sich plötzlich selbst vor einer Herausforderung, die weniger mit Brautkleidern und emotionalen Momenten im Laden zu tun hatte, als mit dem ganz realen Alltag einer Beziehung außerhalb des Rampenlichts. Er und Susann, die im Vertrieb eines Dresdner Energiekonzerns arbeitet, hatten 2023 zueinandergefunden und lebten seit Dezember desselben Jahres zusammen. Doch trotz der Nähe zeigte sich allmählich, dass ihre unterschiedlichen Lebensstile mehr waren als nur ein charmantes Detail – sie waren eine echte Hürde.
„Susann ist Frühaufsteherin und sehr strukturiert, ich blühe abends auf und bin eher ein Chaot“, erklärte Herrmann ganz offen über den Grund, warum es am Ende doch nicht funktionieren konnte. In der Liebe alleine lag es nicht, doch in den kleinen Alltagskonflikten, die sich zwischen Routinen und Gewohnheiten entwickelten, schien der Funke zwischen ihnen allmählich zu verlöschen.

Ein weiterer Faktor, der der Beziehung zusetzte, war Herrnmanns Alltag als TV-Gesicht. Die fehlende Privatsphäre seines Berufs, die ständigen Follower-Blicke und manchmal auch aufdringliche Reaktionen von Fans störten den Rhythmus, den sich das Paar gewünscht hatte. Selbst wenn Susann nie eifersüchtig reagierte, zeigten diese wiederkehrenden Unterbrechungen, wie sehr das Leben im Fernsehen den privaten Alltag beeinflussen kann.
Trotz allem betonen beide, dass es keine schmutzigen Trennungsgründe gibt. „Wir konnten kaum irgendwo hingehen, ohne dass ein Fan sich auf mich stürzte“, sagte Herrmann und fügte hinzu, dass sie in gegenseitigem Respekt auseinandergegangen seien. Böses Blut gebe es nicht, und beide würden einander nur das Beste wünschen – ein seltener, friedlicher Schlussstrich in einer Zeit, in der Trennungen oft laut und schmerzhaft verlaufen.
Für Herrmann ist dies ein neuer Lebensabschnitt. Vor der Beziehung mit Susann war er bereits mit Winnie Hummitzsch liiert, und auch diese Verbindung endete freundschaftlich. Der Brautmoden-Designer, der seine Arbeit als Berufung beschreibt und dessen Herz laut eigener Aussage immer offen für Romantik geblieben ist, bleibt nun wieder Single – und vielleicht auch ein bisschen weiser in Sachen Liebe.
