Verona Pooth und Franjo Pooth gehören zu den Paaren, deren Beziehung seit Jahren von der Öffentlichkeit verfolgt wird. Ihre Liebe begann bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten, sie gründeten eine Familie und standen gemeinsam zahlreiche Höhen und Tiefen durch.
Eigentlich könnte man deshalb meinen, dass eine Hochzeit längst Vergangenheit ist.
Doch Verona sah das offenbar anders.
Denn die Moderatorin und Unternehmerin hatte vor einigen Jahren einen ungewöhnlichen Plan: Sie wollte ihren Franjo noch einmal heiraten.
Die Nachricht kam zunächst überraschend. Schließlich waren Verona und Franjo bereits seit 2004 verheiratet. Eine weitere Hochzeit schien auf den ersten Blick kaum notwendig. Warum also noch einmal das Ja-Wort?
Gerade diese Frage machte die Geschichte so interessant.
Denn es ging nicht darum, eine spektakuläre Promi-Hochzeit zu veranstalten oder noch einmal möglichst große Schlagzeilen zu produzieren. Verona machte vielmehr deutlich, dass sie sich eine ganz andere Feier vorstellte.
Eine Hochzeit, bei der nicht der rote Teppich, die Kameras oder prominente Gäste im Mittelpunkt stehen sollten.
Sondern die Familie.
Verona und Franjo hatten sich bereits viele Jahre zuvor kennengelernt. Drei Jahre nach Beginn ihrer Beziehung kam ihr erster Sohn San Diego zur Welt. 2004 folgte die Hochzeit, ein Jahr später wurde die Ehe auch kirchlich besiegelt.
Es war also keineswegs eine junge Beziehung, bei der die beiden noch herausfinden mussten, ob sie wirklich zusammengehören.
Im Gegenteil.
Sie hatten bereits eine lange gemeinsame Geschichte.
Und genau diese Geschichte sollte offenbar noch einmal gefeiert werden.
Verona erzählte damals, dass ihr Sohn Rocco den entscheidenden Anstoß gegeben habe. Der kleine Roccolito habe irgendwann ein Hochzeitsfoto seiner Eltern betrachtet und eine Frage gestellt, die seine Mutter nicht mehr losließ.

Er habe sinngemäß gefragt, wo er auf diesem Bild eigentlich sei.
Dieser Satz mag zunächst wie eine typische Kinderfrage klingen.
Doch für Verona hatte er offenbar eine besondere Bedeutung.
Denn Rocco war bei der ersten Hochzeit noch nicht Teil ihres Lebens. Er konnte die Hochzeit seiner Eltern nicht miterleben und hatte natürlich auch keine eigenen Erinnerungen an diesen Tag.
Plötzlich entstand deshalb die Idee, etwas nachzuholen.
Nicht für die Öffentlichkeit.
Nicht für die Presse.
Nicht für eine große Show.
Sondern für ihren Sohn.
Und damit bekam die geplante zweite Hochzeit eine völlig andere Bedeutung.
Verona wollte ihrem Kind offenbar die Möglichkeit geben, einen solchen besonderen Moment gemeinsam mit seinen Eltern zu erleben.
Das macht die Geschichte besonders emotional, denn bei einer zweiten Hochzeit könnte man zunächst an eine große romantische Inszenierung denken. Doch genau das war offenbar nicht der Plan.
Verona betonte, dass es keine „komische Promihochzeit“ werden sollte. Die Familie sollte im Mittelpunkt stehen.
Damit zeigte das Paar eine Seite, die man bei einem so bekannten Promi-Paar vielleicht nicht unbedingt erwarten würde.
Denn Verona Pooth ist seit Jahrzehnten daran gewöhnt, im Mittelpunkt zu stehen. Kameras gehören zu ihrem Berufsleben. Große Veranstaltungen, glamouröse Kleider und öffentliche Auftritte sind für sie nichts Ungewöhnliches.
Bei dieser Hochzeit sollte es offenbar anders sein.
Es sollte persönlicher werden.
Fast schon privat.
Und genau das macht die Geschichte so interessant.
Denn Verona und Franjo hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einen langen gemeinsamen Weg hinter sich. Ihre Beziehung war nicht mehr die eines jungen Paares, das gerade erst sein gemeinsames Leben aufbaut.
Sie hatten gemeinsam Kinder bekommen.
Sie hatten berufliche Veränderungen erlebt.
Sie mussten schwierige Zeiten überstehen.
Und sie hatten gelernt, dass eine lange Beziehung nicht nur aus romantischen Momenten besteht.
Gerade deshalb bekam die Idee einer erneuten Hochzeit eine symbolische Bedeutung.
Es ging nicht darum, eine Ehe zu beginnen.
Es ging darum, eine bestehende Verbindung noch einmal zu feiern.
Ein erneutes Eheversprechen kann schließlich etwas anderes bedeuten als das erste.
Beim ersten Mal steht häufig die Zukunft im Mittelpunkt.
Beim zweiten Mal blickt man auch auf das zurück, was bereits gemeinsam geschafft wurde.
Und bei Verona und Franjo war zu diesem Zeitpunkt schon sehr viel passiert.
Die beiden waren seit Jahren eine Familie.
Ihre Söhne waren inzwischen ein wichtiger Teil ihres gemeinsamen Lebens.
Und vielleicht war genau das der Grund, warum eine zweite Hochzeit für Verona überhaupt interessant wurde.
Nicht weil die erste Hochzeit nicht genug gewesen wäre.
Sondern weil sich ihre Familie inzwischen verändert hatte.
Rocco war damals erst acht Jahre alt und hatte die Hochzeit seiner Eltern nicht miterlebt. Seine Bemerkung über das Hochzeitsfoto brachte seine Eltern offenbar auf die Idee, diesen Teil der Familiengeschichte noch einmal gemeinsam zu schreiben.
Ein kleiner Satz eines Kindes wurde damit zum Auslöser für einen großen Plan.
Und plötzlich ging es nicht mehr nur um Verona und Franjo.
Es ging um ihre ganze Familie.
Natürlich blieb damals eine wichtige Frage offen: Wann und wo sollte die zweite Hochzeit stattfinden?
Verona verriet den genauen Termin und Ort zunächst nicht.
Damit blieb ein kleines Geheimnis bestehen.
Und genau dieses Geheimnis machte die Geschichte noch spannender.
Denn während die Öffentlichkeit darüber spekulieren konnte, wie eine zweite Hochzeit der Pooths aussehen würde, wussten nur die beiden selbst, was tatsächlich geplant war.
,regionOfInterest=(2333,1059)&hash=ce8ed1dca95be2ab04df26d206f8c65e8c733e6f3bb08e5a8dca0f5e4add960f)
Inzwischen ist ihre Beziehung längst weitergegangen. Verona und Franjo sind seit vielen Jahren miteinander verbunden, und auch ihr Leben hat sich verändert. Heute spielt unter anderem Dubai eine wichtige Rolle in Veronas neuem Lebensabschnitt. Aktuelle Berichte beschreiben die beiden zeitweise sogar in einer Fernbeziehung, nachdem Verona ihren Lebensmittelpunkt nach Dubai verlegt hat.
Gerade deshalb wirkt die alte Geschichte über die zweite Hochzeit heute noch einmal anders.
Denn sie zeigt, dass die Beziehung der beiden nicht nur aus spektakulären Schlagzeilen besteht.
Hinter den öffentlichen Auftritten stehen gemeinsame Erinnerungen, Familie und Entscheidungen, die nicht für die Kameras getroffen werden.
Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis.
Die geplante zweite Hochzeit war keine Flucht aus einer unglücklichen Ehe.
Sie war auch kein Zeichen dafür, dass Verona und Franjo ihre erste Hochzeit bereuten.
Ganz im Gegenteil.
Sie wollten offenbar etwas feiern, das bereits bestand.
Eine Familie.
Eine lange Beziehung.
Und die Tatsache, dass ihr Sohn Rocco inzwischen alt genug war, diesen besonderen Moment bewusst mitzuerleben.
Doch die wohl überraschendste Wahrheit kommt erst am Ende.
Verona wollte Franjo nicht noch einmal heiraten, weil ihre erste Ehe gescheitert war. Sie wollte es gerade deshalb tun, weil ihre Familie inzwischen größer und ihre gemeinsame Geschichte reicher geworden war.
Der eigentliche Grund für die zweite Hochzeit war also nicht Verona selbst und auch nicht Franjo.
Es war ein kleiner Satz ihres Sohnes.
Ein Kind, das ein altes Hochzeitsfoto seiner Eltern betrachtete und wissen wollte, warum es selbst darauf nicht zu sehen war.
Aus dieser scheinbar einfachen Frage entstand die Idee, die gemeinsame Geschichte noch einmal zu feiern.
Und genau deshalb sollte die zweite Hochzeit etwas ganz Besonderes werden: nicht eine Hochzeit für die Öffentlichkeit, sondern ein Fest für die Familie.