Donald Trump sieht sich heftiger Kritik von Prominenten ausgesetzt, weil viele seine Reaktion auf den Tod des Filmemachers Rob Reiner und seiner Frau Michele als grausam und beleidigend empfanden.

Donald Trump sieht sich heftiger Kritik von Prominenten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ausgesetzt, nachdem seine Reaktion auf den Tod des Filmemachers Rob Reiner und seiner Frau Michele von vielen als verstörend und beleidigend empfunden wurde. Der Aufschrei entbrannte, nachdem Trump in den sozialen Medien eine Nachricht veröffentlicht hatte, in der er Reiners Tod mit dem, was er spöttisch als „Trump-Wahn-Syndrom“ bezeichnete, in Verbindung brachte.

Mehrere prominente Persönlichkeiten verurteilten die Aussage umgehend. Schauspieler Josh Gad gehörte zu den schärfsten Kritikern und nannte Trumps Äußerungen grausam und unangemessen. Gad lobte Reiner als integren Mann, dem das Wohl des amerikanischen Volkes wirklich am Herzen lag, und stellte dieses Vermächtnis Trumps Verhalten gegenüber. In mehreren Beiträgen warf Gad Trump vor, einen tragischen Moment auszunutzen, um sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken, anstatt grundlegende Menschlichkeit zu zeigen.

Auch der Musiker Jack White meldete sich zu Wort und bezeichnete Trumps Äußerungen als niederträchtig, narzisstisch und respektlos. White erklärte, dass die Instrumentalisierung des Todes eines Menschen zur Verbreitung persönlicher Ressentiments oder politischer Ideologie eine moralische Grenze überschreite. Er betonte, dass Reiners künstlerische Leistungen und persönlichen Werte ungeachtet politischer Differenzen Respekt verdienten.

Die Kontroverse griff auch auf das Nachmittagsprogramm über. In der Sendung „The View“ kritisierten die Moderatorinnen Ana Navarro, Sunny Hostin und Whoopi Goldberg Trumps Beitrag scharf. Navarro bezeichnete die Äußerungen als beschämend und betonte, dass eine trauernde Familie in einer so schmerzhaften Zeit keinen politischen Angriffen ausgesetzt sein dürfe. Hostin fügte hinzu, die Kommentare seien unnötig und zutiefst unsensibel gewesen, während Goldberg sich fragte, wie jemand angesichts einer Tragödie so tief sinken könne.

Rob Reiner, ein langjähriger Kritiker Trumps und eine prominente Stimme in Hollywood, genoss hohes Ansehen für sein künstlerisches Schaffen und sein gesellschaftliches Engagement. Trumps Botschaft, in der er die Todesfälle kurz erwähnte, schlug schnell in Spott um und löste in der Unterhaltungsbranche und darüber hinaus Empörung aus. Viele Kritiker waren sich in einem Punkt einig: Momente des Verlustes sollten Mitgefühl und nicht Grausamkeit hervorrufen.