Russell Brand reagiert verbittert auf Katy Perrys Romanze mit Justin Trudeau

Der Komiker Russell Brand hat seine Ex-Frau, Popstar Katy Perry, nach Bekanntwerden ihrer Beziehung mit dem ehemaligen kanadischen Premierminister Justin Trudeau scharf angegriffen.

In einer Rede vor einem konservativen Publikum räumte Brand ein, dass Perrys jüngste Beziehung einen wunden Punkt getroffen habe, anders als ihre vorherigen Beziehungen. Er sagte zwar, er habe kein Problem damit, dass sie nach dem Ende ihrer Ehe – einschließlich ihrer langjährigen Beziehung mit dem Schauspieler Orlando Bloom – einen neuen Partner gefunden habe, stellte aber klar, dass eine Beziehung mit einem prominenten liberalen Politiker etwas ganz anderes sei.

 

Brand sprach das Thema bei einer Veranstaltung von Turning Point USA in Phoenix an und blickte dabei auf seine Ehe mit Perry von 2010 bis 2012 zurück. Er räumte seine anhaltende Zuneigung ein, änderte dann aber seinen Ton und kritisierte Trudeau, dessen politische Ansichten seinen eigenen diametral entgegenstehen. Laut Daily Mail bezeichnete Brand den ehemaligen Premierminister als „globalistischen Handlanger“, was im Publikum Gelächter und Reaktionen auslöste.

Brand verglich Trudeau mit Bloom und sagte, der Schauspieler habe nie dieselbe Reaktion hervorgerufen. „Mit Orlando Bloom hatte ich kein Problem“, bemerkte er, bevor er spitzfindig hinzufügte: „Aber Justin Trudeau? Im Ernst?“

Die Reaktionen im Internet ließen nicht lange auf sich warten, viele Social-Media-Nutzer machten sich über Brands offensichtliche Frustration lustig. Ein Kommentator witzelte, dass Brands Unzufriedenheit mit der Beziehung ihn nur umso mehr dazu anspornte, ihr zum Erfolg zu verhelfen.

 

Brands Äußerungen erfolgen inmitten seiner zunehmend öffentlichkeitswirksamen Hinwendung zu konservativen politischen Ansichten, eine Transformation, die sich während der COVID-19-Pandemie noch verstärkt hat. Seine Auftritte an der Seite von rechten Persönlichkeiten und bei politischen Veranstaltungen haben sowohl Kritik als auch Aufmerksamkeit hervorgerufen und ihn ideologisch weit von Trudeaus liberalem Erbe entfernt.

Unterdessen machten Perry und Trudeau ihre Beziehung nach monatelangen Spekulationen öffentlich, nachdem sich bei beiden persönliche Veränderungen ergeben hatten. Quellen aus Trudeaus Umfeld berichten, dass die Beziehung ihm neue Freude und Ausgeglichenheit gebracht habe – ein deutlicher Kontrast zu der turbulenten Zeit, die Brand derzeit durchmacht.